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Nachricht vom 2004-04-15
Verfasser: Werner Schulz  
Osterkonzert des Musikzuges

Musikzugvorstand Werner Stein (r.) und Konzertmoderator Werner Schulz (l.) gratulierten den beiden jungen Dirigentinnen Annette Pruy (2.v.r.) und Andrea Enderer (2.v.l.) zu den sehr guten Leistungen ihres Nachwuchsorchesters.
Hirschau. Das "Osterkonzert 2004" des Musikzuges- ohnehin als "Höhepunkt im Hirschauer Kulturleben angekündigt - übertraf alle Erwartungen! Nichts hätte den grandiosen Erfolg des Orchesters und großartigen Einstand des neuen Dirigenten Zlatko Strcic besser dokumentieren können, als die nicht enden wollenden Zugabe-Rufe und der stürmische Applaus, den das rundum begeisterte Publikum schon während des Konzertes und vor allem an dessen Ende spendete.

Im ausverkauften Josefshaus erlebten die Besucher von der ersten Minute an ein anspruchsvolles Musikprogramm, bei dem das 50-köpfige Blasorchester alle Register seines Könnens zog. Zudem verstand es Moderator Werner Schulz einmal mehr gleichermaßen sachkundig wie humorvoll durch den Abend zu führen.

Mit der Suite "Alla Hornpipe" aus Georg Friedrich Händels "Wassermusik" gelang dem Orchester einen kraftvoll-dynamischer Einstieg in das Programm, das mit der von Hans Kolditz arrangierten Rhapsodie "Louisiana" und ihren Melodien aus dem "Wilden Westen" schwungvolle fortgesetzt wurde. Höchste Ansprüche erfüllte das Orchester - allen voran die Soloklarinettistin Annette Pruy - bei der von Kees Vlak arrangierten Rhapsodie "Israel Shalom". Die Ausgelassenheit des "Purim-Festes" in Tel Aviv kam ebenso gelungen zum Ausdruck wie die Einsamkeit des Nomadenlebens in der Negev-Wüste. Einfühlsam präsentierte sich das Orchester bei Harold Arlens "Over the Rainbow", der Titelmusik des Filmes "The Wizzard from Oz". Einen lockeren, heiteren Gegenpol erlebte das Publikum mit der Leroy-Anderson-Komposition "The Bugler's Holiday", bei der die Solotrompeter Jürgen Enderer, Peter Fischer und Alexander Götz glänzten. Zu einem Highlight des Abends geriet das Filmmusikpotpourri "Moment for Morricone" mit bekannten Filmmelodien aus Sergio-Leone-Western wie z.B. "Addio a Cheyenne" oder "The Ecstasy of Gold". Mit der von Franz Watz komponierten Polka "Zwei fröhliche Musikanten", die von den Tenorhorn-Solisten Michael Meindl und Thomas Stark überzeugend dargestellt wurden, fand der erste Konzertteil einen gelungenen Abschluss.

Nach der Pause gehörte die Bühne dem 17-köpfigen Nachwuchsorchester. Es bewies unter Leitung ihrer jungen Dirigentinnen Annette Pruy und Andrea Enderer eindrucksvoll, dass beim Musikzug ausgezeichnete Jugendarbeit betrieben wird. Egal ob bei "Irish Dream", "Woodpeckers Parade" oder "The Beauty and the Beast" bzw. "Der kleine Ungar" - die Jugendlichen bewiesen bereits beachtliches Können.

Das Orchester -dirigiert von Annette Pruy - eröffnete den zweiten Teil mit einer vom Publikum förmlich umjubelten "Posaunen-Gala-Show" von Zlatko Strcic. Seine von Spontaneität, Kreativität und Virtuosität förmlich strotzende Interpretation der irischen Weise "Londonderry Air" machte den Zuhörern deutlich, warum der studierte Diplommusiker über Jahre als erster Posaunist bei der Big Band des kroatischen Fernsehens engagiert war. Eine überzeugende Vorstellung gab das Orchester beim Melodien-Potpourri aus dem Sexy-Musical "Chicago". Dann wurden die Zuhörer nach "Bella Italia" entführt. Mit spritzig dargebotenen Liedtiteln wie "Funiculi-funicula", "Tiritomba" oder "Bella Bimba" traf das Orchester voll und ganz den Geschmack des Publikums. Dabei verstanden es Josef Hofmann (Flügelhorn), Robert Scheuerer und Matthias Forster (Tenorhorn) sowie Jürgen Enderer, Peter Fischer und Alexander Götz (Trompete) glänzend, sich als virtuose Solisten zu präsentieren. Nachdem der Musikzug mit Joseph Franz Wagners Marsch "Unter dem Doppeladler" ein fulminantes Finale geboten hatte, konnte sich das Orchester der lautstarken "Zugabe-Rufe" nicht erwehren. Das von Zlatko Strcic selbst arrangierte Stück "Mambo Jambo" von Perez Prado bot dem Dirigenten nochmals die Gelegenheit sich als Vollblutmusiker und die Show-Qualitäten seines Orchesters eindrucksvoll zu demonstrieren. Nach dem Marsch "Military Escort" als endgültigem Schlusspunkt hatten Musikzugvorstand Werner Stein, Bürgermeister Hans Drexler und Konzertmoderator Werner Schulz allen Grund, dem Orchester unnd seinem Dirigenten Zlatko Strcic höchste Anerkennung für einen großartigen Konzertabend zu zollen.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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