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Nachricht vom 2017-03-17
Verfasser: Werner Schulz  
Dank Conrad-Spende Zuwachs für Sozialstation-E-Autoflotte

Klaus Conrads Unterstützung für die Caritas Sozialstation ist fast so alt wie diese selbst. Mit einer 17 000-Euro-Spende ermöglichte er den Kauf eines neuen Elektroautos – einem Citroen C-Zero - dem achten E-PKW unter den insgesamt 34 Fahrzeugen der Stations-Fahrzeugflotte. Bei der Fahrzeugübergabe v. l.: Verwaltungsangestellte Anja Kucz, Stationsgeschäftsführer Diakon Richard Sellmeyer, Klaus Conrad und Verwaltungsleiterin Gisela König.
Hirschau. Vor drei Jahren wurde mit einem Nissan Leaf das erste Elektroauto für die Fahrzeugflotte der Caritas-Sozialstation angeschafft. Seit Kurzem gehört dank Klaus Conrad ein achter E-PKW zu den insgesamt 34 Autos des Fahrzeugparks der ambulanten Pflegestation. Der für sein vorbildliches soziales Engagement bekannte Unternehmer ermöglichte mit einer 17 000-Euro-Spende den Kauf eines weiteren Citroen C-Zero.

Klaus Conrads Unterstützung für die Sozialstation ist fast so alt wie diese selbst. Beim Bau des Stationsgebäudes an der Marienstraße unterstützte er die Stationsgründerin Betty Bösl 1986 mit einer 100 000-DM-Spende, mit der gleichen Summe beteiligte er sich 1993 an der Errichtung des zweiten Gebäudekomplexes. Für die Stations-Aktion „Essen auf Rädern“ spendete Conrad zu Bösls Zeiten ein Fahrzeug und Spezialgeschirre. Deren Erneuerung ermöglichte er 2014 mit einer 25 000-Euro-Spende.

Wie Stations-Geschäftsführer Diakon Richard Sellmeyer in seinen Dankesworten bei der Fahrzeugübergabe darlegte, wird der neue Citroen C-Zero für „Essen auf Rädern“ unterwegs sein. Täglich versorge das Stationsteam rund 80 Patienten mit frisch in der Küche des BRK Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Barbara zubereiteten Menüs. Die Reichweite der Touren stelle für die E-Autos kein Problem dar. Dies gelte nicht nur für die Essensfahrzeuge, sondern generell.

Seit dem Kauf des ersten E-Autos 2014 seien mit den fünf Renault Zoes, dem Citroen C-Zero und dem Nissan Leaf rund 280 000 Kilometer zurückgelegt worden. Die jährliche Einsparung bei den Spritkosten betrage ca. 12 000 Euro. Zur Wirtschaftlichkeit der Autos trage bei, dass man mit Ausnahme von Bremsen und Reifen so gut wie keine Ersatzteile beschaffen müsse. Die Kundendienste in der Werkstatt seien daher kostengünstig und unproblematisch. Nicht außer Acht lassen dürfe man, dass die Elektroautos steuerfrei sind. Beim Personal sei die Akzeptanz der E-Fahrzeuge sehr hoch, weil sie angenehm zu fahren sind.

Klaus Conrad, der sich selber ein E-Kfz angeschafft hat, bewertete die E-Mobilität der Sozialstation aus wirtschaftlicher wie ökologischer Sicht als vorbildlich. Gerne habe er mit seiner Spende die Bemühungen unterstützt, den E-Fahrzeugpark weiter auszubauen. Von besonderem Interesse war für ihn das Lademanagement, sei es doch gewiss nicht einfach, beim Schichtwechsel acht E-Fahrzeuge innerhalb eines ziemlich kleinen Zeitfensters gleichzeitig aufzuladen, dabei die Stromanschlussstärke im Hausanschluss nicht zu überschreiten.

Diakon Sellmeyer berichtete, dass man keinen Hersteller gefunden habe, der sein solches „intelligentes Lademanagement“ anbieten konnte. Dass man dennoch seit Juni 2016 ein solches hat, sei der Hirschauer Firma Elektro Stein und seinem Chef Diplom-Ingenieur Werner Stein zu verdanken. Dieser habe die Firma Hager, einen von den E-Autofirmen zertifizierten Hersteller von Ladestationen, als Entwicklungspartner gewinnen können. Stein und die Firma Hager hätten eine haarscharf auf die Bedürfnisse der Sozialstation zugeschnittenen Lösung erarbeitet. Sie mache es möglich, dass die Fahrzeuge nach ihrer Rückkunft-Reihenfolge oder nach Tour-Priorität geladen werden, dies ohne Überschreitung der Anschlussleistung. Zugleich sei gewährleistet, dass die Autos in kürzest möglicher Zeit wieder einsatzfähig sind.

Die Photovoltaikanlage sei mit eingebunden und trage zum schnelleren Laden bei. Die so entwickelte Steuerung habe von den E-Mobilherstellern entsprechend zertifiziert werden müssen, da viele Parameter eingehalten werden müssen, um die Gewährleistung gegenüber dem Fahrzeughersteller nicht zu verlieren. Die Ladestation der Caritas-Sozialstation sei bundesweit die erste Steuerung, die so realisiert wurde.

Richard Sellmeyer: „Sie funktioniert fehlerfrei!“ Deshalb werde die Sozialstation bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge den Gedanken an eine gesunde Umwelt weiter im Auge behalten.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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