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Nachricht vom 2017-11-05
Verfasser: Werner Schulz  
Hohes Niveau beim Kreiskonzert der Nachwuchsorchester

Eine hervorragende Leistung boten die Jugendorchester der Blasmusik Gebenbach, der Werkvolk-Kapelle Schlicht und des Musikzugs Hirschau beim Kreiskonzert des Nordbayerischen Musikbunds im Hirschauer Josefshaus. Das galt für die Darbietungen der einzelnen Orchester genauso wie für den abschließenden Gemeinschaftschor unter Leitung des Kreisdirigenten Gerhard Böller (Mitte). Das Urteil von MdL Dr. Harald Schwartz: „Das muss an gesehen und gehört haben, das kann man nicht beschreiben.“
Amberg-Sulzbach/Hirschau. Konzertante Blasmusik auf hohem Niveau präsentierten die Jugendorchester des Musikzugs Hirschau, der Werkvolk-Kapelle Schlicht und der Blasmusik Gebenbach am Samstag beim NBMB-Kreiskonzert im Hirschauer Josefshaus. MdL Dr. Harald Schwartz brachte die Leistung der Nachwuchsmusiker(innen) auf den Punkt: „Das muss man gesehen und gehört haben, das kann man nicht beschreiben.“

„Musik ist unsere Stärke!“ – so lautete das Motto für das dritte Nachwuchs-Kreiskonzert des Nordbayerischen Musikbunds (NBMB). Für dessen Vorbereitung hatte man sich gegenüber den beiden Vorgängerkonzerten ein neues Konzept einfallen lassen. Der NBMB-Kreisvorsitzende Werner Stein erläuterte es bei der Begrüßung den ca. 150 Besuchern, zu denen auch Landrat Richard Reisinger gehörte. Den Auftritten der drei Jugendorchester und dem abschließenden Gemeinschaftschor war erstmals ein Jungbläser-Coaching vorgeschaltet. Bei dieser vereinsübergreifenden instrumentalen Schulungsmaßnahme waren die jungen Musikerinnen und Musiker bereits ab Mittag bei Register- und Gesamtproben gefordert.

Für viele von ihnen war dies das erste Mal, dass sie Anweisungen und Tipps von einem „fremden“ Registerführer oder Dirigenten erhielten. Die Blechbläser hatte Sophia Hofmann (Hirschau) unter ihren Fittichen, die Holzbläser Kreisdirigent Gerhard Böller und das Schlagwerk Angelika Schöpf (Gebenbach). Werner Stein: „Den jungen Leuten hat es sichtlich Spaß gemacht, auch wenn das lange Musizieren für viele anstrengend war.“

Nichts hätte Steins Aussage besser belegen können als die Darbietungen der drei Orchester. Angelika Schöpf und ihre Gebenbacher ließen zum Auftakt gleich die Herzen alle Queen-Fans mit Welthits wie „We will rock you“ und „We are the champions“ höherschlagen. Danach kamen die Romantiker im Publikum bei „Summer Nights“ aus dem Film bzw. Musical „Grease“ auf ihre Kosten. Komplettiert wurde das Repertoire des Gebenbacher Nachwuchses mit dem Titelsong des Films „Ghostbusters“, einem der größten Hits der Popmusik der 1980-er Jahre, und der Komposition „Sahara“.

Sabine Kredler und ihr Schlichter Orchester stiegen mit der Rockhymne „Jump“ in ihr Programm ein und setzten anschließend mit Leonhard Cohens „Halleluja“ einen gefühlvollen Gegenpol. Mit „Summer of 69“ folgte ein Bryan-Adams-Hit, bevor das Publikum mit dem Lied „Nessaja“ aus Peter Maffays Konzeptalbum „Tabaluga“ förmlich verzaubert wurde. Ihren Part beschlossen die Schlichter mit dem Hit „Y.M.C.A.“ der „Village People“.

Hard-rockig ließen es Sophia Hofmann und ihr Musikzug-Jugendorchester mit „The final Countown“ der schwedischen Band „Europe“ und „Smoke on the water“ der britischen Band „Deep Purple“ angehen. Gänsehautgefühle waren angesagt, als die Lichter im Saal erloschen und in der Finsternis Elton John’s faszinierende Melodie „Circle of life“ aus dem Musical „Der König der Löwen“ erklang, mit dem die Hofmann-Schützlinge das Publikum in eine geheimnisvolle Welt voller Mystik entführten. Dann hieß es noch einmal: „Come on, let’s rock!“ Rhythmische Performance-Einlagen kamen bei „All about that bass“ von Meghan Trainor und beim von Pharrell Williams in Neo-Soul-Stil komponierten Stück „Happy“ zum Einsatz.

Dass am Nachmittag bei den vereinsübergreifenden Proben ganze Arbeit geleistet wurde, bewies dann der Gemeinschaftschor der drei Orchester. Unter Leitung des Kreisdirigenten Gerhard Böller geriet er zum krönenden Höhepunkt der Veranstaltung. Das galt für James Browns Funk-Song „I got you – I feel good“ genauso wie für den Marsch „A good Start“. Die Jugendlichen kamen um die, vom Publikum lautstark geforderte Zugabe nicht umhin und präsentierten als Schlusspunkt den Jungbläsermarsch „Wir kommen“.

Kreisdirigent Gerhard Böller war voll des Lobes für die „ausgezeichneten Leistungen“ der jungen Musikerinnen und Musiker. Das nachmittägliche Jungbläser-Coaching habe Früchte getragen. Daher wolle er es auf jeden Fall weiterführen und eventuell auf zwei Probentage ausbauen. Dann könnte ein Konzert vollständig von einem vereinsübergreifenden Orchester bestritten werden.

Auch die NBMB-Bezirksjugendgeschäftsführerin Katharina Stein zollte den Akteuren hohe Anerkennung für ihre Leistungen. Überhaupt zeigte sie sich erfreut über die engagierte und erfolgreiche Nachwuchsarbeit, die im NBMB-Kreisverband Amberg-Sulzbach und bei seinen Kapellen betrieben wird.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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