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Nachricht vom 2017-11-12
Verfasser: Werner Schulz  
Von der Josefstraße direkt zum Marktplatz

Die CSU-Fraktion muss sich in Sachen Baubeginn für die Wegverbindung vom Marktplatz zur Josefstraße bis zum Frühjahr 2018 gedulden. Beim Ortstermin erklärte Bürgermeister Hermann Falk, dass sich aufgrund der vollen Auftragsbücher kein Unternehmen gefunden hat, das die Arbeiten heuer zu akzeptablen Preisen angeboten hat. V. l.: CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Jürgen Schönberger, 3. Bürgermeister Peter Leitsoni, Christian Gnan, Hermann Gebhard, Bürgermeister Hermann Falk und Josef Luber.
Hirschau. Eigentlich sollte nach Beendigung der Sommersaison des Café Zuckersüß der Ausbau der Wegverbindung vom Anwesen Hauptstraße 54 am Marktplatz zur Josefstraße starten. Beim Ortstermin der CSU-Stadtratsfraktion dämpfte Bürgermeister Hermann Falk die Erwartungen. Aufgrund der vollen Auftragsbücher fand sich kein Unternehmen, das die Arbeiten zu akzeptablen Preisen angeboten hat.

Im Frühjahr 2010 wurde die Stadt Hirschau dank des Testaments von Irmgard Müller Eigentümerin des historischen Wohn- und Geschäftshauses in der Hauptstraße 54, dessen Ursprung sich bis ins Jahr 1501 zurückverfolgen lässt. Schon damals regte CSU-Fraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger sich nicht nur Gedanken über die Gebäudenutzung zu machen. Diese wurde Anfang 2015 mit dem Café Zuckersüß optimal gelöst, nachdem die Familie Schertl 2013 von der Stadt erworben hatte.

In die Überlegungen sollte nach Dr. Schönbergers Meinung auch das in Richtung Norden bis zur Josefstraße reichende Grundstück einbezogen werden. Konkret schwebte ihm die Schaffung einer direkten Geh- und Radwegverbindung von der Josefstraße zum Markplatz vor. Bei der gärtnerischen Gestaltung könnte ein „Hirschauer-Stückl-Weg“ integriert werden.

Spontane Unterstützung fand er bei seinen CSU-Fraktionskollegen und beim damaligen Bürgermeister Hans Drexler. Sein Nachfolger Hermann Falk und der Stadtrat befürworteten schließlich den Bau der direkten Wegverbindung. Das Architekturbüro Neidl wurde mit der Planung beauftragt. Wie der Bürgermeister beim CSU-Ortstermin berichtete, sollte die Maßnahme in zwei Abschnitten durchgeführt werden.

Heuer sollte mit der Umgestaltung des östlich an das Café angrenzenden Durchgangs- und Hofraums begonnen werden, konkret mit der Erneuerung des Pflasters und der Beleuchtung. Im zweiten Abschnitt sollte 2018 die Gestaltung des Weges angegangen werden. Nun, so der Bürgermeister, werde man das Projekt nochmals neu ausschreiben. Es sei zu hoffen, dass man für einen Ausbau im Frühjahr akzeptable Angebote erhalte.

Mit dem in naher Zukunft anstehenden Ausbau der Postgasse, die einzige Straße in der das original Hirschauer Pflaster mit seinen Katzenköpfen noch erhalten ist, wurde ein zweites städtebauliches Thema diskutiert. Einhellig vertraten die CSU’ler die Meinung, dass man das Projekt auf jeden Fall nach der Fertigstellung des 2. Bauabschnitts des „Betreuten Wohnens“ angehen müsse. Erste Maßnahmen für die Planung seien eingeleitet.

Nach CSU-Vorstellung sollte versucht werden, das historische Pflaster zu integrieren. Moderner Ausbau sollte gepaart mit Ursprünglichkeit ein städtebaulich harmonisches Bild ergeben. Wert gelegt müsse auf jeden Fall auf eine gut begehbare und befahrbare Oberfläche.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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