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Nachricht vom 2017-11-12
Verfasser: Werner Schulz  
Mit „Hirschau OHO“ in fünfte Jahreszeit gestartet

Die Kinder- und Jugendgarden des Musikzugs eroberten zusammen mit seiner Tollität Prinz Jonas I. und ihrer Lieblichkeit Prinzessin Laura I. das Hirschauer Rathaus. Hinten mit im Bild: Gründerin und Trainerin der Garde Regina Merkl (3.v.r.), ihre rechte Hans Michaela Meier (l.), Musikzugvorstand Maximilian Stein (2.v.r.) und Bürgermeister Hermann Falk (r.).
Hirschau. Für echte Faschingsfreunde ist er ein magisches Datum – der elfte Elfte um 11.11 Uhr. In Hirschau galt dies heuer auf alle Fälle für Regina Merkl, ihre 26 Gardemädchen sowie seine Tollität Prinz Jonas I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Laura I.. Sie eroberten am Freitag – wenn auch mit ca. achtstündiger Verspätung – das Rathaus und übernahmen die Regentschaft in der Kaolinstadt. „Hirschau OHO“ heißt ab sofort die Devise!

Als Bürgermeister Hermann Falk Kinderprinzenpaar und Garde nach deren zackigem Einmarsch willkommen hieß, ähnelte er mit seiner Bart- und Haartracht eher einem grimmigen Mongolenführer als einem freundlichen Gastgeber. Umso herzlicher war seine humorvolle in Versform gehaltene Begrüßungsrede, während der den Grund für seine Maskerade outete: „Denn dann kommt die Jugend dran, und das mit Power, mit Tschinghis Khan“. Dank sagte er „der Merkl Gini sKhan, sie brachte die Mädels zur Garde ran“. 14-mal rief das Stadtoberhaupt zum dreifachen „Hirschau OHO“ auf, stimmkräftig unterstützt vom Prinzen Jonas I..

Selbstbewusst verkündete er in seinem Gedicht „Meine Prinzessin und ich regieren nun und wie ihr seht, wir haben alle Hände voll zu tun.“ Prinzessin Laura I. war es dann, die ankündigte, mit ihrem Prinzen „ein kleines Tänzchen zu wagen“. Kaum gesagt drehten seine sechsjährige Tollität und ihre fünfjährige Lieblichkeit zu den „Tulpen aus Amsterdam“ in Profimanier ihre Walzerrunden. Ein kurzes „Kindergarde marsch!“ des Prinzen genügte und die fünfzehn Mädchen tanzten und hüpften was das Zeug hielt zu den „Hits for Kids – die Schlümpfe“, all dies in bewundernswerter Harmonie und begleitet vom rhythmischen Klatschen des Publikums im voll besetzten Saal. Vader Abraham hätte seine helle Freude an der Tanzdarbietung gehabt.

Wer dachte, tänzerisch sei keine Steigerung mehr möglich, wurde von der Jugendgarde eines Besseren belehrt. Die elf Mädchen zündeten zu den Hits „Dschinghis Khan“ und „Moskau“ mit beeindruckender Leichtfüßigkeit ein wahres Feuerwerk an teils akrobatischen Bewegungen und choreographisch perfekt einstudierten Formationen. Die Zuschauer quittierten den Showtanz mit donnerndem Applaus.

Bürgermeister Falk hatte sich zwischenzeitlich ein bürgerliches Faschings-Outfit zugelegt, bevor ihn Prinzessin Laura I. mit einem Orden dekorierte. Er bedankte sich mit einem Blumenstrauß, was ihm ein zaghaftes Küsschen ihrer Lieblichkeit einbrachte. Bereitwillig übergab Falk an Prinz Jonas I. den Rathausschlüssel und die (leere) Schatulle der Stadtkasse mit der Bitte, sie möglichst ein wenig zu füllen. All das konnte er im sicheren Gefühl tun, dass Hirschau auch während der närrischen Zeit fest in Ehenfelder Hand bleibt, da der Prinz wie er dort zuhause ist. Nach einem nochmals dreifach-kräftigen „Hirschau OHO“ wurde mit einem Gläschen – für die Kinder alkoholfreien – Sekt auf die Faschingssaison angestoßen.

Während dieser wartet auf die Gardemädchen und das Prinzenpaar eine Fülle von Auftritten. Am 7. und 21. Januar treten sie beim Kinder- und Jugendgardetreffen in Nabburg auf. In Hirschau wird am Samstag, 13. Januar 2018, die Faschingsstimmung mit einem großen „Faschings WarmUp“ im Josefshaus angeheizt. Dort steigt am Samstag, 27. Januar, der zweite GaMu-Ball.

Am Samstag, 3. Februar, werden Prinzenpaar, Kinder- und Jugendgarde wieder den Kinderfaschingszug durch die Innenstadt anführen. Am Unsinnigen Donnerstag (8. Februar) ist man im Seniorenheim Evergreen in Schnaittenbach zu Gast. Beim Faschingszug in Vilseck am Sonntag, 11. Februar, sind die sie ebenfalls mit von der Partie. Am Rosenmontag (12. Februar) wirbeln die Gardemädchen beim Kinderfasching des Zwergerl-Treffs im Josefshaus über das Parkett. Damit man am Faschingsdienstag sowohl in Freudenberg als auch in Regina Merkls Heimatort Schmidmühlen präsent sein kann, teilt man sich an diesem Tag in Kindergarde und Jugendgarde auf.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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