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Nachricht vom 2017-11-14
Verfasser: Werner Schulz  
Africa-Luz hilft Hochwassergeschädigten in Nepal

Auch das Kinderhaus Dr. Dausch mit dem darin eingerichteten Verkaufsraum für Elefantendungpapier in Sauraha blieb von der Hochwasserkatastrophe in Nepal nicht verschont. Bis zu einen Meter hoch stand das Wasser in dem von Africa-Luz finanzierten Gebäude und richtete hohen Schaden an.
Amberg-Sulzbach/Hirschau. Tagelanger Monsunregen hat im August in ganz Südasien, auch in Nepal, zu einer beispiellosen Hochwasserkatastrophe geführt. Auch der Ort Sauraha blieb nicht verschont, in dem mit dem „Kinderhaus Dr. Dausch“, einer Elefantendungfabrik und einer Notfallklinik drei von Africa-Luz finanzierte Projekte stehen. Wie es vor Ort aussieht, davon machen sich derzeit die Africa-Luz-Mitarbeiterinnen Bärbel Birner und Isabelle Haustein ein Bild. Vor allem bringen sie Hilfe für die Betroffenen.

Die Nepalreise, zu der beide in den letzten Oktobertagen aufbrachen, war schon seit dem Frühjahr geplant. Primär wollte man in dem 2015 eingeweihten Ambulatorium nach dem Rechten sehen, eventuellen zusätzlichen Bedarf ermitteln und – wie bei jeder Nepal-Expedition – bei Augenuntersuchungen und Operationen mithelfen. Die Flutkatastrophe machte es notwendig, zumindest für einen Teil des Nepal-Besuches andere Prioritäten zu setzen.

Die Nachricht, dass auch Sauraha vom Hochwasser heimgesucht wurde, erreichte die ehrenamtliche Africa-Luz Geschäftsführerin noch im August. Übermittelt und mit Fotomaterial unterfüttert wurde sie von Sher Kintzl-Bahadur, dem Vizepräsidenten von Green Society Nepal, mit dem man seit Jahren eng zusammenarbeitet. Die Bilder machten deutlich, dass die Wassermassen viele Häuser zerstört und die darin lebenden Familien obdachlos gemacht hatten. Auch das Kinderhaus Dr. Dausch stand unter Wasser. Damit war klar, dass man die Pläne für den Aufenthalt ändern musste.

Ähnlich war es Bärbel Birner und Isabelle Haustein im Oktober 2015 ergangen, als Nepal von einer Erdbebenkatastrophe betroffen war. Eigentlicher Reiseanlass war die Einweihung des von Africa-Luz finanzierten Ambulatoriums. Damals suchten die beiden zusammen mit Julia Waldhauser vom Erdbeben zerstörte Ortschaften auf und brachten der notleidenden Bevölkerung - nicht zuletzt dank der finanziellen Unterstützung durch Klaus und Gertrud Conrad - Hilfsgüter verschiedenster Art.

Auch dieses Mal haben es Klaus und Gertrud Conrad mit einer 20 000-Euro-Spende möglich gemacht, dass Bärbel Birner und Isabelle Haustein Hilfe leisten können – Hilfe, die dringend nötig ist. Am nötigsten ist sie für ca. dreißig Familien, deren Häuser von den meterhohen Fluten total zerstört wurden. Sie konnten auch nicht bei Verwandten unterkommen. Ihnen hat der Bürgermeister ein Stück Land zur Verfügung gestellt, wo sie eine Bleibe haben. „Sie leben in schrecklichen Verhältnissen“, berichten Bärbel Birner und Isabelle Haustein.

Dank der Conrad-Spende konnten sie jeder dieser mit dem Häuseraufbau beschäftigten Familien 500 Euro in bar aushändigen. Um Unruhen unter der Bevölkerung zu vermeiden, geschah dies unter Aufsicht von Bürgermeister Ramhadi. Als Konsequenz aus der Katastrophe kündigte er an, künftige Häuser auf höher gelegenem Gelände zu errichten.

Stark in Mitleidenschaft gezogen wurde durch die Flut auch das Dr. Dausch-Kinderhaus. Ca. einen Meter war das Gebäude unter Wasser gestanden. Der Fußboden und die Wände sind kaputt und müssen von Grund auf renoviert werden. Völlig verwüstet wurde das Inventar der dort untergebrachten Nähschule, in der sechszehnjährige Mädchen das Schneiderinnenhandwerk erlernen. Das Hochwasser hat alle Utensilien einschließlich der Nähmaschinen unbrauchbar gemacht.
Erwischt hat es auch den im Kinderhaus eingerichteten Schreibwarenladen für das Elefantendungpapier. Auch dort wurde mit den Sanierungsarbeiten bereits begonnen.

Erleichtert war man darüber, dass die Elefantendungfabrik und vor allem das Ambulatorium vom Hochwasser verschont geblieben sind. (Bericht über weiteren Einsatz von Bärbel Birner und Isabelle Haustein folgt).
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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