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Nachricht vom 2017-11-18
Verfasser: Uschald-PR Amberg  
Round Table spendabler Pate der Jugendhielfestation

Mit einer stattlichen Delegation kam Round Table 69 Amberg zum Martins-Lichterfest in die Jugendhilfestation St. Martin. Dort überreichten Präsident Michael Golinski (Fünfter von rechts) und Vizepräsident Sebastian Prechtl (Vierter von links) den symbolischen Spendenscheck über 2.500 Euro an den Leiter der Einrichtung, Josef Richthammer. Bild: Uschald
Hirschau. Seit 15 Jahren schon unterstützt Round Table 69 Amberg als Pate die Jugendhilfestation St. Martin. Diese Einrichtung der katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg profitierte auch heuer wieder vom Erlös aus dem beliebten Amberger Entenrennen.

Der Club nahm das traditionelle Martins-Lichterfest der Jugendhilfestation an der Ruoffstraße zum Anlass, wie in den Vorjahren ein vorweihnachtliches Geschenk zu überbringen. Für Präsident Michael Golinski, von einer stattlichen Clubabordnung begleitet, war es eine große Freude, eine weitere „Finanzspritze“ in Höhe von 2.500 Euro an den Leiter der Einrichtung, Josef Richthammer, inmitten bunter Bodenkerzen zu überreichen. Wegen des schlechten Wetters musste das Lichterfest ins Haus verlegt werden. Größte Einzelspende der Tabler bisher waren 10.000 Euro, die sie aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Station übergaben.

Kinder und Fachkräfte der Jugendhilfestation wissen die langjährige Unterstützung durch Round Table sehr wohl zu schätzen. Sie gehen Käufern der Rennenten beim individuellen Bemalen der gelben „Ducks“ zur Hand und bieten am Renntag selbst Unterhaltung und Spiele für Kinder im Hof des Landratsamts an. Die Spenden der Tabler verwendet die Station vornehmlich für Freizeit- und erlebnispädagogische Aktivitäten.

Die Jugendhilfestation St. Martin Amberg stellt differenzierte Hilfen für junge Menschen im ambulanten und teilstationären Bereich bereit. Sie haben das Ziel, den Verbleib des jungen Menschen in der Familie zu ermöglichen und Familien in ihrem Erziehungsauftrag zu unterstützen

Die Jugendhilfestation sieht es als wesentliche Aufgabe an, Maßnahmen durch Kooperation mit den Jugendämtern vor Ort abzustimmen und damit die Jugendhilfeplanung in der Region Amberg aktiv mitzugestalten.

In der heilpädagogischen Tagesgruppe werden derzeit neun Kinder nach Schulschluss betreut. Die Buben und Mädchen haben in der Regel Schwierigkeiten in der Familie, im Unterricht und mit sich und anderen Kindern und Erwachsenen, wie der Leiter der Einrichtung, Josef Richthammer, den „Tablern“ bei der Spendenübergabe erläuterte.

Im ambulanten Dienst der Station kümmern sich vier Fachkräfte um 30 Familien in Amberg und im Landkreis. Sie haben es laut Richthammer mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien in psychosozialer Notlage zu tun und leisten Erziehungsbeistand, sozialpädagogische Familienhilfe und Hilfe für junge Erwachsene. Die Fachkräfte sind auch bei betreutem Wohnen präsent.
Bilder:

Foto(s): Uschald

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