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Nachricht vom 2018-03-14
Verfasser: Werner Schulz  
Weitergabe von Brauchtum in Smartphone-Zeitalter verdient alle Achtung

Bei der Jahreshauptversammlung zollte Bürgermeister Falk dem Heimat- und Trachtenverein Lob dafür, dass er im Smartphone-Zeitalter an der Weitergabe von Brauchtum und Tradition festhält. Ein Beleg für die engagierte Arbeit der Trachtler seien u.a. ihre Tanzauftritte beim Oberpfälzer Heimattag im Münchner Hofbräuhaus gewesen.
Hirschau. Die Trachtler sind ein echter Aktivposten im Hirschauer Vereinsleben. Dafür zollte ihnen Bürgermeister Hermann Falk bei der Jahreshauptversammlung großes Lob: „Dass ihr im Zeitalter von Smartphone und Laptop an der Weitergabe von Brauchtum und Tradition festhaltet, verdient alle Achtung.“

Überhaupt würdigte das Stadtoberhaupt die engagierte Arbeit des Vereins. Die Trachtler seien bei allen Festen präsent. Auf sie sei immer Verlass. Als Belege nannte er den Lebendigen Adventskalender, die Mitwirkung beim dousamma und beim Oberpfälzer Heimattag im Hofbräuhaus gewesen. Beifall gab es für seine Aussage, dass der Stadtrat für 2018 wieder die Vereinsförderung befürwortet hat.

Zum Jahreswechsel zählte der Heimat- und Trachtenverein 181 Mitglieder. Der Bericht von Vorstand Michael Meier zeigte, dass sich viele davon engagiert ins Vereinsleben einbringen. Erste Aktion des Jahres 2017 sei die Übergabe des Adventskalender-Erlöses 2016 an das Amberger Tierheim gewesen.

Als weitere Veranstaltungen nannte er die Jahreshauptversammlung, die Osterwanderung, die Tanzauftritte beim „dousamma“, bei dem man sich außerdem mit einem Verkaufsstand beteiligte, die Mithilfe beim Jura-Gartenfest, das 70-jährige Gründungsjubiläum, das im Josefshausgarten gefeiert wurde, die Auftritte im Hofbräuhaus, das „Offene Singen“ beim Gschrei, die Durchführung des Adventskalenders 2017 und die Teilnahme am Weihnachtsmarkt, die Winterwanderung am Buchberg und die Übergabe des 2017-er Adventskalendererlöses an die Klinik Clowns in Weiden.

Der Vorsitzende dankte allen, die in irgendeiner Form bei den Veranstaltungen und Aktivitäten mitgeholfen haben, extra auch bei den „Beerdigungsgängern und Geburtstagsgratulanten“. Edwin Steinl regte an, künftig bei Spendenübergaben die Vereinstracht zu tragen.
Die Trachtenzwergerln, das offenbarten die Berichte von Jugendleiterin Stefanie Riß und Vortänzerin Eva Ries, erwiesen sich wieder als Aushängeschild des Vereins. Die zwölf Zwergerln übten bei 15 Tanzproben für ihre vier öffentlichen Auftritte. Nicht ganz so fleißig waren die 16 aktiven jungen Erwachsenen. Sie trafen sich zu lediglich neun Tanzproben.

Höhepunkt, so Eva Ries, sei der Auftritt im Hofbräuhaus gewesen. Mit einem Musikanten, zehn Jugend-/Erwachsenentanzpaaren und einem Zwergerlpaar habe man Hirschaus Farben gut vertreten. Als vollen Erfolg bezeichnete Stefanie Riß den Familienausflug in den Tierpark Hellabrunn. Unter den 56 Teilnehmern seien das jüngste und älteste Mitglied gewesen. Sie erinnerte an das Basteln von Osternestern und von Weihnachtsschmuck, das Plätzchenbacken, das Gaujugendzeltlager, das Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier, das Gestalten der Weihnachtsfeier und eines Adventfensterauftritts.

Für das Frühjahr plane man eine Werbeaktion in den Kindergärten. Das Ziel der heurigen Familienfahrt stehe noch nicht fest. Ein Extra-Danke gab es für Franz Dolles, der die Proben und Auftritte mit seiner Steierischen begleitete.

Annemarie Steinl, zuständig für die Sachausschüsse Laienspiel, Brauchtum, Mundart und Trachtenforschung, gab bekannt, dass sie über den Gau-Mailverteiler regelmäßig Berichte über anstehende Bräuche versende. Wer sie bisher nicht erhalte, dürfe sich jederzeit an sie wenden. Gerne würde sie Kindern Bräuche wie etwa das Palmbuschenbinden näher bringen. Sie regte an, für die Frauen gleiche Schultertücher anzuschaffen, die bei Beerdigungen getragen werden sollten. Es sei unangenehm, im roten Dirndl zu einem solchen Anlass zu gehen. Unterstützt wurde sie von Martina Dolles. Mit dem Schultertuch, das auch über einem Mantel getragen werden kann, wäre die Trachtler-Abordnung sofort erkennbar.

Ein Thema, das die Trachtler in naher Zukunft beschäftigen wird, brachte der 2. Vorsitzende Gaston Lottner zur Sprache. Der Verein müsse über kurz oder lang eine Alternative zu seinem Lagerraum im alten Bauhof suchen. Eine solche könne der Festspielverein bieten, wie ein Gespräch mit dessen Vorsitzenden Hans Drexler ergeben habe. Beim Umbau der Tribünen im Schlosshof entstehen unter der Tribüne neben einer Toilettenanlage auch zwei ca. 50 m² große Lagerräume. Ja nach Ausstattung und Eigenleistung kämen auf den Verein Kosten in Höhe von ca. 15 000 Euro zu. Das Einverständnis des Festspielvereins liege vor, der Pachtvertrag mit Clemens Dorfner laufe bis zum Jahr 2047. Die Anwesenden sprachen sich einstimmig dafür aus, dass die Vorstandschaft das Projekt weiter verfolgt.

Hans Drexler ergänzte, dass zudem die Möglichkeit bestehe, in der alten Mälzerei einen Vereinsraum einzurichten. Die Ausbauplanung sehe im zweiten Stock des Gebäudes drei Räume in der Größenordnung von 70, 80 und 90 m² vor. Angedacht sei, einen Aufzug einzubauen. Die Versammlung beschloss, diesen Punkt auf die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung 2019 zu setzen. Die Vorstandschaft solle sich vorab genauer mit der Thematik befassen.

Franz Dolles gab bekannt, dass der Verein vom 14. bis 19. April wieder Gäste aus Australien erwartet. Am Sonntag, 15. April, findet mit ihnen im Schloss-Hotel ein Heimatabend statt, zu dem auch die Bevölkerung eingeladen ist.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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