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Nachricht vom 2018-04-16
Verfasser: Werner Schulz  
CSU-Frauen spenden für Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder

Mit einer 500-Euro-Spende, erlöst beim Herbstflohmarkt 2017, bedachte die Frauen-Union die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder, nachdem deren Vorsitzende Petra Waldhauser über die Arbeit des Vereins informiert hatte. Im Bild vorne v. l.: FU-Kreis- und CSU-Ortsvorsitzende Birgit Birner, Petra Waldhauser, stellv. FU-Ortsvorsitzende Rita Beck, FU-Ortsvorsitzende Bärbel Birner, CSU-Stadtratsfraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger und Renée Ehringer-Hoffmann.
Hirschau. Auf großes Interesse stieß der Info-Abend der CSU-Frauen-Union mit Petra Waldhauser, der Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder Amberg-Sulzbach. Sie stellte ihren Verein und dessen Arbeit den FU-Mitgliedern vor. Deren Vorsitzende Bärbel Birner bedankte sich mit einer 500-Euro-Spende.

Für Petra Waldhauser war die Veranstaltung ein Heimspiel. Von 1997 bis 2009 war sie Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, parallel dazu stellvertretende FU-Ortsvorsitzende. Dass die Diagnose „Mein Kind hat Krebs“ eine existenzielle Veränderung für die ganze Familie bedeutet, weiß sie aus eigener Erfahrung. Es verändern sich Wertschätzungen, Einstellungen und Empfindlichkeiten.

Die schockierende Diagnose, die Zeit der Therapie, auch der Alltag nach Akutbehandlung seien ohne Hilfe meist kaum zu ertragen. Beratung, psychologische Begleitung, finanzielle Unterstützung, Auszeiten und Unterstützung im Alltag helfen den Familien. Als Selbsthilfegruppe möchte man vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen helfen. Viele der Mitglieder seien betroffene Eltern. Neben ihr gehören ihr Stellvertreter Marco Kind, Schatzmeister Thomas Sperber, Schriftführerin Angela Sperber und die Beisitzer Reinhold Baumgärtner und Ulrike Zitzmann zur Vorstandschaft. Für diese haben die betroffenen Kinder und deren Familien oberste Priorität.

Nicht vergessen werden dürften die sog. „Schattenkinder“, die Geschwister. Aktuell betreue man 15 Familien. Diesen helfe man durch schnelle unbürokratische und persönliche Unterstützung. Mit ihnen sei man ständig in Kontakt, um individuell auf die Probleme eingehen zu können. Zur seelischen Belastung der Familien komme oft eine finanzielle Notlage. Daher übernehme man für die Eltern Fahrtkosten zu den Kliniken, erfülle Wünsche der Kinder.

Man finanziere z.B. auch Kinobesuche. Für ein Kind, das über Monate eine Chemobehandlung bekommen hat, sei so ein Besuch wegen des geschwächten Immunsystems problematisch. Kontakt mit anderen könne zu weiteren Erkrankungen führen. Die Cineplex-Verantwortlichen gaben z.B. einem kleinen Patienten mit ein paar Freunden eine eigene Vorstellung.

Man helfe bei der Finanzierung verschiedener Therapien, versorge die Kliniken in Regensburg, Erlangen und Nürnberg mit Spielsachen für die Kinder, organisiere Kindertreffs und Ausflüge und helfe bei der Finanzierung von Festen und der Einrichtung von Spielzimmern. Bei der Familienhilfe arbeite man eng mit dem Psychosozialen Dienst der Kinderonkologien zusammen. Mit einer Zimmerpatenschaft ermögliche man es Familien, kostenfrei im Ronald-Mc-Donald-Haus in Erlangen zu wohnen, um möglichst nah bei erkrankten Kind zu sein. Hin und wieder erfülle man letzte Wünsche der Kinder.

Gott sei Dank werde die Selbsthilfegruppe von vielen Firmen und Privatpersonen unterstützt, die ein Herz für die kranken Kinder haben. Man sei für jede kleine Spende dankbar. Man engagiere sich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in Tübingen und organisiere für sie Typisierungen, letztes Jahr beim Amberger Silvesterlauf und bei drei Firmen.

Die nächste Aktion führe man am 21./22. April bei der Firma Nitzbon in Hahnbach durch. Jeder zwischen 17 und 55 Jahren könne mitmachen, sich registrieren lassen und so einem Blutkrebspatienten eine zweite Lebenschance geben. „Unter dem Motto „Mund auf – Stäbchen rein – Spender sein“ werde man weiter typisieren.

Beeindruckt von Petra Waldhausers Schilderungen bekannte die FU-Vorsitzende Bärbel Birner, dass man keinen besseren Spendenempfänger als die Selbsthilfegruppe habe aussuchen können. Die 500 Euro habe man beim Herbst-Flohmarkt 2017 erwirtschaftet. Birner dankte allen FU-Mitgliedern, die bei der Vorbereitung und Durchführung mitgeholfen haben.

Besonders hob sie das Engagement ihrer Stellvertreterin Rita Beck hervor. Ihr Kaffee- und Kuchenstand habe fast die Hälfte des Erlöses eingebracht. Zu großem Dank sei man auch Renée Ehringer-Hoffmann und ihrem Mann Dieter verpflichtet. Sie hätten wieder ihr Haus und ihren Hof für das Abhalten der Flohmarkt-Aktion zur Verfügung gestellt.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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