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Nachricht vom 2018-05-26
Verfasser: Werner Schulz  
Menschen mit und ohne Behinderung feiern gemeinsam 29. Jura-Gartenfest

Bei ihrer letztjährigen Premiere beim 28. Jura-Gartenfest erntete die neu gegründete Jura-Band, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam musizieren, viel Beifall für ihre Darbietungen. Schon deshalb darf die Gruppe beim Fest am 3. Juni nicht fehlen (hinten im Bild 2.v.r. Festorganisator Uli Günter).
Hirschau. Im Jahr 1990 begründete Walter Widder die Tradition des Jura-Gartenfestes. Am Sonntag, 3. Juni, wird sie fortgesetzt. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hermann Falk feiern ab 14 Uhr Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam im Biergarten des Josefshauses das 29. Jura-Gartenfest. Bei schlechtem Wetter wird in den Josefshaussaal ausgewichen.

„Miteinander – Füreinander“ lautet das altbewährte Motto der Veranstaltung, die zum zweiten Mal von Uli Günter organisiert wird. Er kann auf die aktive Unterstützung von dreizehn örtlichen Vereinen und Organisationen zählen. Mit anpacken werden Mitglieder des Anglervereins, der CSU-Frauen-Union, der Dorfgemeinschaft Ehenfeld, des Festspielvereins, des Gesangvereins 1860, des Heimat- und Trachtenvereins, der IG Bergbau-Chemie- Energie, der Kolping-Theatergruppe, des Musikzugs, des TTC Kolping, des TuS/WE und des Schwimmvereins.

Sie alle helfen beim Auf- und Abbau mit oder sorgen dafür, dass für das leibliche Wohl der Festbesucher bestens gesorgt ist. Auf der Speisenkarte stehen Kaffee, Kuchen, Torten, Bratwüste und Steaks, dazu Bier und nichtalkoholische Getränke. Wie immer, kommt die Unterhaltung nicht zu kurz. Auf dem Programm stehen Tanzauftritte einer Gruppe der Lebenshilfe unter Leitung von Julia Stang sowie Regina Merkls Kinder- und Jugendgarde des Musikzugs. Den musikalischen Part übernehmen abwechselnd das Jugendorchester des Musikzugs, die Jura-Band, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam musizieren, und Franz Hirmer.

Für die Kinder werden Julia Stangs Schminkstand und Helga Stangs Spielstraße besondere Anziehungspunkte sein. Wie alle Jahre erwartet die Gäste eine mit lukrativen Preisen ausgestattete Tombola. Das Wellness-Zentrum ShapeUp bietet den Besuchern an zwei Infoständen die Möglichkeit an, die eigene Fitness zu testen.

Der Reinerlös des Festes, das in dieser Form nach den Worten des Lebenshilfe-Vorsitzenden Eduard Freisinger „einzigartig in der Region ist“, kommt wieder voll und ganz der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach zugute - explizit den Jurawerkstätten. In ihnen sind auch zahlreiche Behinderte aus Hirschau beschäftigt. Mit den in den zurückliegenden 28 Jahren überreichten Geldern konnte die Lebenshilfe viele Anschaffungen verwirklichen, die im Rahmen der vorhandenen Haushaltsmittel nicht realisierbar gewesen wären.

Die seit der Festpremiere erarbeitete Gesamtspendensumme beträgt exakt 59 890 Euro. Mit Unterstützung der Bevölkerung soll sie am 3. Juni spürbar aufgestockt und die 60 000-Euro-Marke überschritten werden.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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