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Nachricht vom 2018-07-09
Verfasser: Werner Schulz  
Einheimische und Australier nicht nur beim Konzert in Harmonie vereint

Zum Auftakt ihres Besuchsprogramms stand für die australischen Gäste mit ihrem Leiter Michael Newton (hinten r.) ein Empfang im Hirschauer Rathaus auf der Agenda. Im Bild Hirschaus Bürgermeister Hermann Falk (4.v.l.), Gebenbachs Gemeindeoberhaupt Peter Dotzler (vorne 2.v.r.), Musikzug-Vorstand Maximilian Stein (2. Reihe, r.), Chef-Organisator und NBMB-Kreisvorsitzender Werner Stein (2. Reihe, 2.v.r.) und Blasmusik-Vorstand Simon Lösch (2. Reihe, 3.v.r. verdeckt).
Amberg-Sulzbach. Fünf Tage waren der Musikzug Hirschau und die Blasmusik Gebenbach Gastgeber für eine Musikgruppe der Anglican School Comission aus Perth in Australien. Beim Konzertabend in der Gebenbacher Turnhalle waren sie am Freitag alle in Harmonie vereint.

Rund 14 000 Kilometer liegen zwischen dem Landkreis Amberg-Sulzbach und Perth, der Hauptstadt von Western Australia. Dass die jungen Musiker aus Down Under den Weg nach Hirschau und Gebenbach fanden, ist dem Kreisverband des Nordbayerischen Musikbunds (NBMB) zu verdanken, allen voran dessen Vorsitzendem Werner Stein. Zum wiederholten Mal zeichnete er in Kooperation mit der Organisation für Internationale Kontakte (OIK) für die Durchführung des Internationalen Jugendmusikfestivals verantwortlich.

Am Donnerstag wurden die Gäste am Spätnachmittag von ihren Gasteltern auf dem Hirschauer Schulparkplatz empfangen. Der Abend wurde zum gegenseitigen Kennenlernen genutzt. Tags darauf gab es für die Reisegruppe mit ihrem Leiter Michael Newton ein volles Programm mit Start im Hirschauer Rathaus. Dort entboten zwei Bürgermeister ihr Willkommen – Rathaus-Chef Hermann Falk und Gebenbachs Gemeindeoberhaupt Peter Dotzler.

Falk bezeichnete das Festival als Höhepunkt in der Kulturszene der Region. Es biete über die Musik hinaus Gelegenheit, Verständnis für andere Kulturen zu entwickeln und den Alltag anderer Länder kennenzulernen. Sein Dank galt dem Chef-Organisator Werner Stein und allen Gasteltern. Dotzler meinte, im Landkreis sei es bereits Tradition, dass die Musik Jugendliche aus der ganzen Welt zusammenführt. In Gebenbach habe man schon Gäste aus Südafrika, Japan und Brasilien beherbergt, aber noch nie aus Australien.

Nach herzlichen Dankesworten von Michael Newton für den freundlichen Empfang und die Gastfreundschaft ging es weiter in die Schnaittenbacher Schule. Dort empfing sie der Grundschul-Schülerchor, bevor die Mittelschüler – nach der Begrüßung durch Rektorin Michaela Bergmann - ihre Gäste durch das Schulgebäude führten. Nachdem diese altersadäquat auf die 7., 8. und 9. Klasse aufgeteilt waren, entwickelte sich zwischen den Schülern ein reger Austausch. Die Unterschiede im Schulsystem waren genauso Thema wie die Freizeitgestaltung.

Am Abend war schließlich die Gebenbacher Schulturnhalle Schauplatz des Konzertes, das von den Orchestern aus Gebenbach und Hirschau und den Gästen aus Australien gestaltet wurde. NBMB-Kreis-Chef Werner Stein hatte nicht zu viel versprochen, als er das Konzert nicht nur als Highlight des Tages, sondern des ganzen Festivals ankündigte. Das bewies postwendend die Gebenbacher Blasmusik mit ihren Stücken „Fesche Jugend“, „Pocahontas“ und „Spiritual Moments“.

Das Percussion-Ensemble der St. George’s Anglican Grammar School startete mit furiosem Tempo beim selbst geschriebenen „Rubato“. Die Rock-Band der Sieben- bis Neunjährigen ließ „Best day of my life“ folgen, ehe die Rock-Band der Zehn- bis Zwölfjährigen mit „Super Heroes“ aufwartete. Das Jazz-Ensemble gab „Minor Swing“ und „Blue Bossa“ zum Besten. Das Publikum belohnte beide Stücke genauso mit anhaltendem Beifall wie alle vorausgehenden.

Glanzlichter setzte dann die Swing-Band mit „All about that bass“ und „Breaking down“. Der Musikzug schloss – zumindest vorläufig – den Melodienreigen mit „Stal Himmel“, „La Storia“ und dem „Fliegermarsch“. Für das alle überraschende Konzert-i-Tüpfelchen sorgte dann die Swing-Band mit ihrer Zugabe: Nenas „99 Luftballons“, gesungen in deutscher Sprache. Standing Ovations waren der verdiente Lohn.

In Harmonie vereint saßen Einheimische und Gäste dann bis tief in die Nacht im Schulhof beisammen und bewiesen, dass Musik tatsächlich verbindet – auch über Kontinente hinweg.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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