Hirschau (Bericht von Hans Fleischmann) 47. Sandpokalturnier – Toller Sport und große Hitze
Hirschau. Wieder einmal begeisterte das Sandpokalturnier mit der besonderen Atmosphäre.
Nach zwei heiĂźen Tagen konnten zwei neue Sieger die Wanderpokale in Empfang nehmen.
Und der Ausrichter VC/TuS Hirschau heimste Lob von allen Seiten fĂĽr die groĂźartige
Organisation ein. Diese wurde bei der Begrüßung auch durch die Ehrengäste, erstmals
Hirschaus neue Bürgermeisterin Beate Dietrich, und CSV-Geschäftsführer Günter Simmerl,
betont. 60 Mannschaften – 48 Vierer- und 12 Sechserteams – nahmen pünktlich um 10 Uhr
den Kampf um die Punkte auf. In 8 Vorrundengruppen bei den Vierermannschaften und 2
bei den Sechserteams ging es dann auf Zeit (2x 10 Minuten) um Punkte und Platzierungen
fĂĽr die KO-Runde. Jeder Satz war gleichbedeutend mit einem Punkt, bei Unentschieden
gab es einen halben Punkt fĂĽr jede Mannschaft. Und solche halben Punkte waren oft
ausschlaggebend fĂĽr die Platzierung. -. Das Turnier begann mit einer kleinen
Überraschung, als der Titelverteidiger bei den Viererteams „Die Axt im Sand“ den ersten
Satz verlor – es sollte aber der einzige bleiben und der Gruppensieg festgehalten. Als
einzige Mannschaft schaffte es „Ich grüß auch seine Oma“ die Gruppenspiele ohne
Satzverlust zu absolvieren. Am spannendsten verlief die Vorrunde in der Gruppe E, denn
gleich 3 Mannschaften waren satzgleich mit 4 Punkten, so dass die Bälle über die
Platzierung entscheiden mussten. Und in der Gruppe G entschied ein halber Punkt
zugunsten von „1 % Fett Ambrosius“ vor InTeam. und sicherten sich den Gruppensieg. Bei
den Sechsermannschaften holte sich Pokalverteidiger „Die 6 Blocklosen“ nur aufgrund des
direkten Vergleichs gegen „Der Name wird noch geändert“ den Gruppensieg, während in
der anderen Gruppe „Mein Lieblingsteam“ vorne lag und den letztjährigen Finalisten Hubba
Bubba auf Rang 2 verweisen konnte. – Nach 150 Gruppenspielen standen die Ergebnisse
fest und es ging dann noch am Samstag Abend in die ersten KO-Spiele. Die beiden ersten
der Gruppen bei den Vierern spielten die Ränge 1 – 16 aus, die Gruppenplätze 3 und 4 die
Ränge 17 – 32, dasselbe mit den Plätzen 5 und 6 die Platzierungen 33 bis 48 – jeder Platz
wird in Hirschau ausgespielt – auch ein besonderer Aspekt dieses Turniers. Bei den
Viererteams gelang es allen Gruppensiegern, ihr Achtelfinale zu gewinnen und ins
Viertelfinale einzuziehen. In der Runde 17-32 gewannen dagegen nur 4 von 8
Gruppendritten ihr Achtelfinale gegen die Vierten der Vorrunde, wobei die
„Pegelprinzessinnen“ sehr knapp bei 1:1 Sätzen und 23:24 Bällen verlor. - Am Sonntag
ging es in den KO-Spielen ab 09.30 Uhr weiter. Bei den Sechserteams – die ersten 4 der
beiden Gruppen kamen ins Viertelfinale - zogen die beiden Gruppensieger ebenso ins
Halbfinale ein wie der Vorjahresfinalist Hubba Bubba und JAWOSAMA. - Im Viertelfinale der
Viererteams trafen die Sieger der beiden letzten Jahre aufeinander und in einer
spannenden Partie zog „Pippi im Takatukaland“ mit 27:26 Bällen ins Halbfinale ein. Ähnlich
eng ging es in der Partie „Ich grüß meine Oma“ gegen Kreuzigungsgruppe zu; auch hier
entschied ein Punkt über das Weiterkommen der „Omas“. Beide Halbfinals endeten
unentschieden, so dass das Ballverhältnis über den Sieger entschied. Dabei hatten „Pippi“
und „Ich grüß auch seine Oma“ das glücklichere Ende für sich und zogen ins Finale ein. -
Bei den Sechserteams kam im Halbfinale das Aus fĂĽr den Titelverteidiger beim 0 : 2 gegen
Hubba Bubba, der sich somit fĂĽr die Vorjahresniederlage im Finale revanchierte. Im
anderen zog „Mein Lieblingsteam“ bei 1:1 Sätzen und 28 : 24 Punkten ins Endspiel ein. –
Eine Besonderheit bei den Sechserteams muss noch erwähnt werden: die Gruppenfünften
und -Sechsten spielten in einer weiteren Gruppe im Modus „Jeder gegen Jeden“ die Ränge
9-12 aus – und hier setzte sich „Herzoherzen“ mit 5 Punkten durch und belegte somit am
Ende Rang 9. - Die Finalspiele werden auf 2 Gewinnsätze gespielt – also nochmal alle
Kräfte mobilisieren für das große Ziel. Und alle anderen Partien waren zu diesem Zeitpunkt
beendet, so dass die Finalisten von den anderen Teilnehmern kräftig angefeuert wurden
und für eine tolle Atmosphäre sorgten, es herrschte quasi „CenterCourt-Atmosphäre. Im
Viererfinale schien die Überraschungsmannschaft „Ich grüß auch seine Oma“ die besseren
Kraftreserven zu besitzen und gewann den ersten Satz klar mit 25 : 16. Der zweite
Durchgang verlief dann bis zur Mitte ausgeglichener, doch dann setzten sich die Omas
wieder ab und feierten durch das 25 : 18 den ersten Pokalsieg am Monte Kaolino. Und „Ich
grüße meine Oma“ als Drittplatzierte machten den großen Erfolg der Münchner perfekt. -
Noch länger und spannender verlief das Sechserfinale, in dem beide Teams nochmal nach
zwei langen Tagen alles auch sich herausholten. Und die Kulisse gab ihr Ăśbriges. Jede
Mannschaft konnte einen Satz fĂĽr sich entscheiden, so dass der Tiebreak die Entscheidung
herbeiführen musste. In diesem hatte „Mein Lieblingsteam“ mehr zuzusetzen und holte sich
mit 15 : 8 den Sieg. FĂĽr Hubba Bubba nach dem Triumph 2024 die zweite Finalniederlage in
Folge. Damit gewann quasi ein Team aus dem Landkreis, waren doch Spielerinnen und
Spieler aus Hahnbach, Schnaittenbach und Hirschau zugange. Herzlichen GlĂĽckwunsch fĂĽr
ein tolles Finale - lauter Applaus der anderen Teams honorierte die Leistung aller Finalisten.
– Die Siegerehrung nahm VCH-Chef Matthias Fleischmann zum Anlass, allen für die
Teilnahme und die positiven RĂĽckmeldungen zu danken. GroĂźer Beifall belohnte auch die
Arbeit des Helferteams. Nachdem es nun immer dunkler am Himmel wurde, ging die
Siegerehrung schnell ĂĽber die BĂĽhne, denn bislang waren die 2 Tage ohne Regen
ausgekommen. -Wie immer gab es fĂĽr jede Mannschaft Urkunde und einen Sachpreis in
Naturalien. Mit dem Wunsch für eine gute Heimfahrt beendete Fleischmann das diesjährige
Turnier und lud gleichzeitig fĂĽr 2027 fĂĽr das Wochenende 19./20. Juni wieder ein.
Die Platzierungen im Einzelnen:
6er-Teams:
1.Mein Lieblingsteam, 2. Hubba-Bubba, 3. Jawosama, 4. Die 6 Blocklosen, 5. Charly
Brown, 6. Die Vorletzten, 7. Der Name wird noch geändert, 8. Sand im G’sichd, 9.
HerzoHerzen, 10. Happy Hippo, 11. Kei’s naaa 12. Prinz Valium und seine Läufer.
4er-Teams:
1._ Ich grĂĽĂź auch seine Oma, 2. Es riecht nach Pippi im Takatukaland, 3. Ich grĂĽĂź meine
Oma, 4. 1 % Fett Ambrosius, 5. Die Axt im Sand, 6. Kreuzigungsgruppe, 7. Crazy Bananas,
8. Unangenehm gutaussehend, 9. Chupa Chups, 10. Hoppelnde Hasen aus dem
Hasenbau, 11. SandhĂĽpfer MĂĽnchen, 12. InTeam, 13. Tatzendrazler, 14. Barbadosch, 15.
Die dicken Nichten im dichten Fichtendickicht, 16. Power Pauker, 17. Die nächste
Namensänderung, 18. Die Gallier, 19. Mir egal, 20. Hoppelhase Hans und seine Möhren-
Mafia, 21. Six Pack Alre, 22. BlĂĽmchenpflĂĽcker, 23. Vogelgezwitscher, 24. Set-sy and I
know it, 25. Pegelprinzessinnen, 26. Netz-Ninjas, 27. Feld 5, 28. Schlechtschmetter-front,
29. Schaufei, 30. Just do it Alre 31. Sgladschdfeiglei, 32. Gammel & Kracher, 33. Topspin
Total, 34. Talentfrei, 35. Die Unbeweglichen, 36. Kuhl & sei Gang, 37. Beachen, Bier und
Baddies, 38. Bitcoin Millionäre, 39. Bärenmarke,, 40. Quagg, 41. Die Sandowner, 42. Klingt
komisch, ist aber so, 43. Samdbuddler, 44. Wilson will wieder, 45. SandnĂĽsse, 46. Die
Humpelstielzchen 47. Zick Zack Hasi Pack, 48. Schmetterlinge
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