Hirschau (Bericht von Werner Schulz) âWor des heit amal wieda a schöiner Toch!â Der Satz war von den GĂ€sten der Tagespflege St. Barbara ebenso oft zu hören wie von den Bewohnern des Hauses Conrad. Der Grund: Sie hatten gemeinsam ein Grillfest gefeiert.
Es ist lĂ€ngst zur Binsenwahrheit geworden, dass die Risikogruppe Senioren besonders unter der Corona-Krise leidet. Auch die SolitĂ€re Tagespflege St. Barbara bekam die Corona-Pandemie schmerzlich zu spĂŒren. Wegen COVID 19 musste man im MĂ€rz die Einrichtung sogar schlieĂen. Erst am 25. Mai konnte man den Betrieb wieder aufnehmen, allerdings mit einer Reihe von EinschrĂ€nkungen. So wurde z.B. die maximale Teilnehmerzahl von 18 auf 12 reduziert. Diesen versuchen Leiterin Birgit Seidl und ihr Team Tag fĂŒr Tag ein möglichst abwechslungsreiches Programm zu bieten, natĂŒrlich unter Beachtung der Vorschriften. Dies galt ohne EinschrĂ€nkung auch fĂŒr das Grillfest in der vergangenen Woche. Dazu wurden nicht nur die Tagespflege-Senior*innen eingeladen, sondern auch die Nachbar*innen aus dem Betreuten Wohnen im unmittelbar gegenĂŒberliegenden Haus Conrad. WĂ€hrend diese an den Tischen auf der Gasse zwischen den beiden GebĂ€uden Platz nehmen konnten, machten es sich die TagespflegegĂ€ste auf der Terrasse gemĂŒtlich. Diese hatten im Rahmen ihres Vormittagsprogramms zusammen mit den Betreuerinnen die Salate fĂŒr den Grillnachmittag zubereitet. Diese schmeckten dann auch köstlich zu den BratwĂŒrstl und Steaks, die Tagespflege-Hausmeister Max Sattich am Grillstand brutzelte. Gegen den Durst gab es allerlei FrischgetrĂ€nke aus der heimischen Schlossbrauerei.
FĂŒr das i-TĂŒpfelchen auf das Fest sorgten die neunjĂ€hrige Hannah mit ihrer Ziehharmonika und die sechsjĂ€hrige Lotta auf ihrer Blockflöte. Die beiden Schwestern spielten munter auf und erfreuten die GrillfestgĂ€ste mit bekannten Volksliedern und beschwingten Walzermelodien. Besonderen Anklang fand das MusikstĂŒck âHans, was tuast denn du da?â FĂŒr ihre Darbietungen erhielten die MĂ€dchen jede Menge Beifall. Kein Wunder, dass man sich am Ende einig war: âSo wos sollt ma öfta macha!â
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