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Nachricht vom 09.05.2021 Politik

BĂŒrgermeister Falk weist VorwĂŒrfe der SPD zum Corona-Gedenktag entschieden zurĂŒck

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Unter der Überschrift „Die Stadt zeigt kein MitgefĂŒhl“ war am 21 April in der Amberger Zeitung ein Artikel zu lesen zu dem 1.BĂŒrgermeister Hermann Falk im Rahmen der letzten Stadtratssitzung Stellung nahm.

Schon die Überschrift sei nicht wahr, so Falk. Er habe immer sein MitgefĂŒhl gegenĂŒber den Todesopfern der Pandemie und deren Angehörigen gezeigt, in persönlichen GesprĂ€chen, Videobotschaften, persönlichen Schreiben oder Telefonaten. Auch den Mitarbeiter/innen des Seniorenheims und Ehrenamtlichen in verschiedenen Funktionen habe er höchsten Respekt fĂŒr ihre Leistung in der schweren Zeit gezollt. Er sei immer in Kontakt mit dem BRK gewesen, die Stadt habe Hilfe angeboten, die letztlich nicht benötigt wurde.

Gemeinsam mit BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern grĂŒndete die Stadt die Initiative „Hirschau hĂ€lt zusammen“. Es wurden Einkaufhilfen angeboten, BĂŒrgerinnen nĂ€hten Masken, zudem bot die Stadt Hilfeleistungen an.

Der Gedenktag sei gemeinsam mit der Evangelischen Kirche und der Stadt Schnaittenbach in Form einer wĂŒrdevollen Feier wegen der Pandemie im kleinen Kreis begangen worden. Sein Dank gelte Pfarrer Stefan Fischer und seinem Team. Die Fahnen am Marktplatz waren auf Halbmast gesetzt.

Normalerweise so Falk, wĂ€re ich ins Seniorenheim gegangen ein sichtbares Zeichen zu setzen. Corona ließ dies nicht zu, er sei da sehr vorsichtig. Nach Absprache mit der Heimleitung solle das zu einem spĂ€teren Zeitpunkt erfolgen.

Es wurde im Bericht auch Falks Berufung zum Diakon genannt. Nur zum VerstĂ€ndnis, so Falk, ein Diakon stelle seine Person nicht in den Vordergrund, werde eher im Hintergrund aktiv. Was er persönlich alles tue, wisse er und sei seine Sache. Man mĂŒsse nicht alles öffentlich breit treten schon gar nicht bei einem sensiblen Thema wie dem „Sterben“

Er sei immer gesprĂ€chsbereit und offen fĂŒr Anregungen. Es wĂ€re schön gewesen, sprach er die SPD-Fraktion an, mir im Vorfeld ihre Vorstellungen zu nennen.

Jeder habe seine Meinung und könne diese Ă€ußern. Auch er habe im letzten Jahr Fehler gemacht aber ĂŒber die Art und Weise ließe sich sprechen. Wenn man von SolidaritĂ€t, Gemeinsinn und Zusammenhalt spreche mĂŒsse man dies auch leben. Ich bin immer fĂŒr SolidaritĂ€t und Zusammenarbeit und habe das immer gezeigt.

Bitte zeigen Sie das auch und diskreditieren sie nicht in der Presse keine Person öffentlich mit Unwahrheiten, schloss Falk seine persönliche ErklÀrung.

Im Namen der FW Fraktion missbilligte Johanna Erras-Dorfner das Vorgehen der SPD. Durch falsche Behauptungen werde der BĂŒrgermeister in ein schlechtes Licht gerĂŒckt, Meinungsfreiheit habe ihre Grenze wenn es Richtung Beleidigung und falsche Anschuldigungen gehe.

Florentin Siegert forderte seitens der CSU eine Richtigstellung und Entschuldigung seitens der SPD. Von so erfahrenen Kommunalpolitikern hĂ€tte er sich mehr erwartet. Auch GrĂŒnen Stadtrat Christian Feja schloss sich den kritischen Worten seiner Vorredner an.

SPD-Fraktionssprecher Josef Birner merkte an, BundesprĂ€sident Steinmeier hĂ€tte alle Kommunen aufgerufen sich dem Gedenken anzuschließen. Der Dank gelte dem rĂŒhrigen Pfarrer Stefan Fischer und der Evangelischen Kirchengemeinde, als ökumenischer Gottesdienst sei das aber nicht kommuniziert gewesen, da wĂ€ren wir gerne hingegangen ergĂ€nzte GĂŒnther Amann. So etwas hĂ€tten wir seitens der Stadt erwartet, die mit ĂŒber 20 TodesfĂ€lle sehr stark betroffen waren im Altenheim. Auch die katholische Kirche sei nicht aktiv geworden.

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