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Nachricht vom 09.05.2021 Rathaus

Schreinerei Fellner erweitert in Massenricht

Sitzbänke am Infopoint brauchen mehr Regenschutz

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Verschiedenste Themen hatte die Hirschauer Stadtrat in seiner let5zten Sitzung zu bearbeiten, was bei einigen Punkten zu engagierten Diskussionen f√ľhrte.

Nachdem die Anregungen aus der zweiten Auslegungsphase eingearbeitet waren beschloss der Stadtrat einstimmig die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans ‚ÄěGewerbegebiet Massenricht‚Äú bei gleichzeitiger √Ąnderung des Fl√§chennutzungsplans. Im Anschluss erl√§uterte Bauamtsleiter Martin Beck den dazugeh√∂rigen Bauantrag der Fellner Schreinerei e.K. zur Erweiterung. Die neuen Montagehallen haben eine Anmessung von etwa 90 X 50 Meter, bei einer Dachfl√§che von etwa 3000 qm. Der Neubau entsteht an der Stra√üe von Massenricht Richtung Tr√§glhof und wurde einstimmig bef√ľrwortet.

Ebenfalls einstimmig auf den Weg gebracht wurde das Verfahren f√ľr den vorhabenbezogenen Bebauungs- und Gr√ľnordnungsplan ‚ÄěPV-Freifl√§chenanlage Krickelsdorf‚Äú mit √Ąnderung des Fl√§chennutzungsplans. Der Bauherr tr√§gt die Kosten des Verfahrens.

Bereits mehrfach wurde der Infopoint mit Bushaltestelle zwischen Rathaus und Sparkasse wegen Undichtigkeiten und feuchten Sitzgelegenheiten nach Regenf√§llen nachgebessert. Die SPD-Fraktion sah die derzeitige Situation noch immer nicht als gelungen an und schlug bei Beibehaltung der offenen Bauweise, die der Planer w√ľnscht, die Anbringung weiterer Schutzscheiben vor um die Holzb√§nke trocken halten zu k√∂nnen. Auch um die undichten Dachfl√§chen √ľber den B√§nken sollte man sich k√ľmmern erg√§nzte Johanna Erras-Dorfner. Florentin Siegert schlug seitens der CSU-Fraktion vor den Antrag an den Bauausschuss zu verweisen und dort bei Vorliegen eines Kosten- und Gestaltungsvorschlags zu behandeln. Josef Birner sah um weitere Sch√§den von den B√§nken abzuwenden Eile geboten. Dennoch votierte die Mehrheit f√ľr den Verweis an den Bauausschuss.

Der Vorschlag zur √Ąnderung der Geb√ľhrensatzung f√ľr das Bestattungswesen wird nochmal √ľberarbeitet. Die bislang grunds√§tzlich zu zahlende zus√§tzliche Geb√ľhr f√ľr die Bestattung von Urnen in Reihen, Einzel-, Familien- oder Wandgr√§bern soll nur noch erhoben werden, wenn ausgewiesene Platzzahl des Grabes dadurch √ľberschritten wird.

Grunds√§tzlich positiv stand das Gremium dem Antrag der SPD-Fraktion gegen√ľber einen st√§dtischen Mitarbeiter/in die Ausbildung zum kommunalen Energiewirt absolvieren zu lassen, nur das wie sorgte f√ľr Diskussionen. Die aus sieben Modulen bestehende Weiterbildung wird von der Bayerischen Verwaltungsschule wohl im Herbst wieder angeboten und staatlich gef√∂rdert. Seitens der Verwaltung wurde der Antrag ebenfalls bef√ľrwortet. Einf√§lle zur Energieeinsparung und sinnvollen Nutzung seien sicher in der Zukunft gefragt, so G√ľnther Amann. Tobias Meindl schlug vor, dass sich der Interessent an den Kosten beteiligen sollte, das w√ľrde die Motivation erh√∂hen. Damit konnten sich kaum R√§te anfreunden. Florentin Siegert regte wie die FW-Fraktion an zu pr√ľfen ob man nicht mit einer Nachbargemeinde oder der AOVE das Thema interkommunal aufstellen k√∂nnte. G√ľnther Amann meinte, man m√ľsse zuerst einen kompetenten Ansprechpartner in und f√ľr Hirschau schaffen, der AOVE Weg bremse das Projekt. Der Vorschlag von 1.B√ľrgermeister Hermann Falk beide Wege vorzukl√§ren wurde schlie√ülich einm√ľtig bef√ľrwortet.

Der Haushalt war bereits in der letzten Sitzung besprochen worden. Katrin Falk, stellvertretende K√§mmerin verlas die endg√ľltige Fassung der Haushaltssatzung, die mit 12:9 Stimmen verabschiedet wurde. Gegen f√ľnf Stimmen wurde auch der personalwirtschaftliche Stellenplan der Stadt f√ľr 2021 mehrheitlich verabschiedet.

Ein weiterer Antrag der SPD-Fraktion befasste sich mit der Errichtung eines Waldkindergartens. Josef Birner berichtete von einer Info aus den Kinderg√§rten, dass die Nachfrage zum neuen Kindergartenjahr stark sei und die Pl√§tze knapp w√ľrden. 1.B√ľrgermeister Hermann Falk informierte √ľber einen Infobesuch der Verwaltung im Sulzbacher Waldkindergarten Stifterslohe und von einem Gespr√§ch mit seinem Schnaittenbacher Amtskollegen, dort liege ein √§hnlicher Antrag vor. Ob man so ein Projekt bis zum Herbst auf die Beine stellen k√∂nne, sei fraglich, es ben√∂tige umfangreiche Vorarbeiten und einen qualifizierten Tr√§ger.

G√ľnther Amann meinte man h√§tte ja bereits das Interesse in Frage kommender Familien abfragen k√∂nnen. Wenn kein Interesse da sei, k√∂nne man sich die Vorarbeiten sparen erg√§nzte Josef Birner. Nachdem im Mai eine Klausurtagung der Stadtrates zum Thema ‚ÄěKinderg√§rten‚Äú geplant ist, beschloss der Rat mehrheitlich den Themenkreis dort zu behandeln. Johanna Erras-Dorfner freute sich, dass die Thematik, die sie 2019 schon aufgeworfen habe wieder belebt werde.

Immer wieder gibts Probleme beim Infopiont in der Stadtmitte. Die offene Bauweisesorgt f√ľr nasse Sitzb√§nke bei Regen und Wind - Foto von Gerhard FleischmannFoto: Gerhard Fleischmann
Immer wieder gibts Probleme beim Infopiont in der Stadtmitte. Die offene Bauweisesorgt f√ľr nasse Sitzb√§nke bei Regen und Wind

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