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Nachricht vom 28.06.2021 Senioren

Hollerk√∂ichln wieder ein Gaumenschmaus f√ľr Evergreen-Senioren

Schnaittenbach (Bericht von Werner Schulz)  Unsere Vorfahren verehrten ihn als g√∂ttliche Pflanze und Gl√ľckbringer, vor dem man den Hut zog ‚Äď den Hollerbusch, der von Mitte Mai bis Juli strahlend wei√ü bl√ľht. F√ľr die AsF-Frauen ist seine Bl√ľtezeit allj√§hrlich auch Hollerk√∂ichlzeit.

Dass sich diese auf‚Äôs Hollerk√∂ichlbacken bestens verstehen, d√ľrfen seit sieben Jahren die Bewohner*innen des Seniorenzentrums Evergreen regelm√§√üig erfahren. Am Donnerstag r√ľckten die AsF-Vorsitzende Ute Pirke und die SPD-Seniorenbeauftragte B√§rbel Gr√ľtzner zusammen mit Betti Bergmann, Marianne Hartmann, Roswitha Kopera und Margit Kaa-Glaser ‚Äď bepackt mit drei Fritteusen, Teig und zu Hause bereits gr√ľndlich gereinigten zartwei√üen Hollerbl√ľten - im Seniorenheim an. B√§rbel Gr√ľtzner und Marianne Hartmann hatten die wohl duftenden wei√üen Dolden in einem Privatgarten in Hainstetten fernab von jeder Stra√üe in unber√ľhrter Natur gesammelt.

Bei idealem Wetter machten sich die K√∂ichlb√§ckerinnen auf der Heimterrasse an die Arbeit. Die Bl√ľten wurden in den vorbereiteten K√∂ichltoag getaucht, dann im hei√üen Fett knusprig und hellbraun gebacken. Der Duft der frischen, mit Puderzucker best√§ubten Hollerk√∂ichln ‚Äď insgesamt wurden 180 Exemplare gebacken - machte den Heimbewohner*innen und auch dem Heimpersonal sichtlich Appetit. Entsprechend gro√ü war die Nachfrage nach dem nicht allt√§glichen Schmankerl. Schlie√ülich stehen die Hollerk√∂ichln das ganze Jahr nicht auf der Heim-Speisenkarte. Dazu gab es nat√ľrlich Kaffee, serviert vom Sozialdienstteam mit seiner Leiterin Stephanie Lang. Die Mitarbeiterinnen nutzten das gem√ľtliche Beisammensein zu nostalgischen Gespr√§chen mit den Senior*innen √ľber das Thema Holunder.

Die AsF-Frauen ernteten f√ľr ihre Backk√ľnste rundum gro√ües Lob: ‚ÄěMensch, word‚Äôn d√∂i Hollerk√∂ichln wieder guat!‚Äú Diese Meinung teilte uneingeschr√§nkt Stephanie Lang. Sie bedankte sich mit kleinen Blumenst√∂ckchen und Schokolade bei den Frauen und sprach die Hoffnung aus, sie n√§chstes Jahr wieder zum Hollerfest begr√ľ√üen zu k√∂nnen. Daran lie√ü Hauptorganisatorin B√§rbel Gr√ľtzner keinen Zweifel. Sie betonte abschlie√üend, dass man mit dem Fest gerne Erinnerungspflege bei den Senioren und Seniorinnen betreiben wolle. In deren Kindheit und Jugendzeit habe der Holunder noch eine ganz wichtige Rolle in den Familien gespielt.

‚ÄěMensch, word‚Äôn d√∂i Hollerk√∂ichln wieder guat!‚Äú Dieses Kompliment machten die Evergreen-Senior*innen den AsF-Frauen, von denen sie beim Hollerfest mit frisch gebackenen Hollerk√∂ichln verw√∂hnt wurden. V. l.: Margit Kaa-Glaser, Roswitha Kopera, Betti Bergmann, Marianne Hartmann, Ute Pirke, B√§rbel Gr√ľtzner und Sozialdienst-Chefin Stephanie Lang. Als Dankesch√∂n f√ľr das Sammeln der Dolden und Backen der Schmankerln √ľberreichte sie den ASF-Frauen kleine Blumenpr√§sente. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
‚ÄěMensch, word‚Äôn d√∂i Hollerk√∂ichln wieder guat!‚Äú Dieses Kompliment machten die Evergreen-Senior*innen den AsF-Frauen, von denen sie beim Hollerfest mit frisch gebackenen Hollerk√∂ichln verw√∂hnt wurden. V. l.: Margit Kaa-Glaser, Roswitha Kopera, Betti Bergmann, Marianne Hartmann, Ute Pirke, B√§rbel Gr√ľtzner und Sozialdienst-Chefin Stephanie Lang. Als Dankesch√∂n f√ľr das Sammeln der Dolden und Backen der Schmankerln √ľberreichte sie den ASF-Frauen kleine Blumenpr√§sente.

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Foto: Werner Schulz