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Nachricht vom 02.08.2021 Kirchen

Corona verhinderte Frauenbundaktivitäten

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Das Jahresprogramm 2020 des Katholischen Frauenbundes sah 43 Veranstaltungen vor. Der Corona-Pandemie war es geschuldet, dass nur knapp die H√§lfte von ihnen, n√§mlich 21, stattfinden konnte.

Eigentlich h√§tte bereits im Januar 2021 bei der Jahreshauptversammlung Bilanz √ľber das Jahr 2020 gezogen werden sollen. Dies wurde letzte Woche nachgeholt. Die Vorsitzende Gerlinde Siegert hie√ü dazu im Pfarrheim neben 35 Mitgliedern auch Stadtpfarrer Johann Hofmann und die stellvertretende Di√∂zesanvorsitzende Monika Schmidpeter willkommen. Beim R√ľckblick auf 2020 bedauerte Irmgard Sellmeyer, dass wegen Corona alle f√ľr die Monate Mai bis Juni und November bis Dezember vorgesehenen Veranstaltungen entfallen oder auf einen sp√§teren Zeitpunkt verschoben werden mussten. Von Januar bis April 2020 wurde eine Badefahrt zur Therme Wei√üenstadt unternommen und ein Frauenfr√ľhst√ľck mit der Ehrung langj√§hriger Mitglieder abgehalten. Gut besucht sei der Vortrag ‚ÄěGlaube und Kirche‚Äú mit Diplom-Theologin Birgitt Pfaller gewesen. Den Weltgebetstag der Frauen habe zusammen mit dem Zweigverein Schnaittenbach in der Nachbarstadt begangen. Im Vorfeld des Osterfestes habe man sich zum Basteln von Palmbuschen getroffen und diese in der Pfarrkirche zum Erwerb ausgelegt. Sowohl den Yoga- als auch der Aqua-Jogging-Kurs habe man durchf√ľhren k√∂nnen. Interessant seien die Stadtf√ľhrung in Weiden, die Besichtigung der Biogasanlage Kricklhof und die Kr√§uterwiesenf√ľhrung mit Heilpraktikerin Daniela Dotzler gewesen. Im Anschluss an diese sei man im H√ľth√§usl in Kleinsch√∂nbrunn eingekehrt. Der Oktoberrosenkranz mit anschlie√üendem Fischessen im Gasthof Weich und der Filmabend ‚ÄěMadame Mallory und der Duft von Curry‚Äú seien die letzten Veranstaltungen 2020 gewesen. Nicht stattfinden konnte die Adventfeier, bei der man allj√§hrlich soziale und caritative Einrichtungen mit Spenden bedenkt. Die Spendengelder mussten √ľberwiesen werden. Die Selbsthilfegruppe Krebskranker Kinder, die Caritas-Sozialstation, die Helfer-vor-Ort-Gruppe des BRK Hirschau und die Amberger Tafel habe man mit jeweils 500 Euro bedacht. Eine 200-Euro-Spende sei an Schwester Miriam Holaus in Bolivien gegangen. Die junge Frauen-Gruppe habe sich viermal zum Stammtisch getroffen. Die Eltern-Kind-Gruppe habe einen sehr gut besuchten Kinderfasching abgehalten. Nach dem Kassenbericht wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Stadtpfarrer Johann Hofmann und die stellv. Di√∂zesanvorsitzende Monika Schmidpeter dankten der Vorstandschaft und den Mitgliedern f√ľr ihr Engagement. Letztere nahm kurz zur heftig umstrittenen Beitragserh√∂hung Stellung. Diese sei u.a. notwendig, um die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen angemessen zu entlohnen und die Arbeit des Frauenbundes auf allen Ebenen zu finanzieren.

In ihrem Schlusswort appellierte Gerlinde Siegert an die Mitglieder, sich durch die Corona-Pandemie nicht entmutigen zu lassen und dies als Chance zu sehen, neue Wege zu gehen. Sie rief dazu auf, dem Verein weiterhin die Treue zu halten und bedankte sich bei allen, die sich im abgelaufenen Jahr f√ľr das Vereinsleben engagiert haben.

Anschlie√üend wurden in einer kleinen Feier die Neumitglieder Heidi Brunner und Angela Schreiner in den Frauenbund aufgenommen und langj√§hrige Mitglieder geehrt. Hannelore H√§ckl und Christine Schwandner (beide 25 Jahre) hatten sich ebenso entschuldigt wie Ingrid Solecki, Rosa Haller, Brigitta K√∂del und Veronika Forster (alle 40 Jahre). Ihre kleinen Pr√§sente f√ľr 40-j√§hrige Vereinstreue entgegennehmen konnten Sieglinde Meier, Heidi Flierl, Marianne Schlaffer und Christa Meier. Herzliche Dankesworte und ein Pr√§sent gab es f√ľr Irmgard M√ľller, die aus ihrem Amt als Vorsitzende verabschiedet wurde.

Bei der nachgeholten Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes wurden langj√§hrige Mitglieder f√ľr ihre Treue geehrt. 1. Reihe v. l.: Vorsitzende Gerlinde Siegert, Marianne Schlaffer und Heidi Flierl (beide 40 Jahre), 2. Reihe v. l.: Vorsitzende Irmgard Sellmeyer, Sieglinde Meier (40 Jahre) und Stadtpfarrer Johann Hofmann, 3. Reihe v. l.: Christa Meier (40 Jahre), stellv. Di√∂zesanvorsitzende Monika Schmidpeter und Christine Ritz (40 Jahre).   - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Bei der nachgeholten Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes wurden langj√§hrige Mitglieder f√ľr ihre Treue geehrt. 1. Reihe v. l.: Vorsitzende Gerlinde Siegert, Marianne Schlaffer und Heidi Flierl (beide 40 Jahre), 2. Reihe v. l.: Vorsitzende Irmgard Sellmeyer, Sieglinde Meier (40 Jahre) und Stadtpfarrer Johann Hofmann, 3. Reihe v. l.: Christa Meier (40 Jahre), stellv. Di√∂zesanvorsitzende Monika Schmidpeter und Christine Ritz (40 Jahre).

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Foto: Werner Schulz
Foto: Werner Schulz