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Nachricht vom 28.01.2022 Rathaus

Baugebiet ÔÇ×An der Walkstra├čeÔÇť soll kommen

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Im Hirschauer Kerngebiet gibt es Aussichten auf ein neues Baugebiet. Die Raiffeisenbank Hirschau beabsichtigt zusammen mit dem Bauunternehmen Markgraf aus Bayreuth die gro├če Ackerfl├Ąche rechts Richtung Schule hinter der vorhanden H├Ąuserzeile als Baugebiet zu entwickeln. Dazu geh├Ârt auch der vorhandene Parkplatz am Ende des Kirchengassls und zwei an die Ackerfl├Ąche anschlie├čende H├Ąuser in der Innenstadt, die saniert werden sollen.

Das Projekt umfasst einem Umgriff von 1,9 ha, w├Ąre die gr├Â├čte Bauma├čnahme in der Stadt seit Langem mit Innenstadtanschluss. Angedacht sind verschiedene Wohn- und Gewerbeformen, bei den H├Ąusern zur Innenstadt hin sei der Denkmalschutz zu beteiligen, erl├Ąuterte Bauamtsleiter Martin Beck.

Josef Birner und G├╝nther Amann von der SPD-Fraktion sahen noch viele offene Fragen. Birner f├╝hlte sich mit der geforderten Abstimmung ├╝berfahren. Man behandle in der Sitzungsvorbereitung mit den Fraktionsprechern ├Âfter Kleinigkeiten ausf├╝hrlich, zu diesem gro├čen Projekt habe es bislang wenig Infos gegeben. Die Stadt habe zudem ein Infoangebot der Investoren an die Fraktionen nicht wahrgenommen.1.B├╝rgermeister Hermann Falk stellte fest alle offenen Fragen k├Ąmen im Verfahren auf den Tisch. Es sei verst├Ąndlich, dass die Investoren erst ins Geld gingen, wenn der Stadtrat ein Signal setze. F├╝r die Freien W├Ąhler betonte Tobias Meindl man f├╝hle sich zum derzeitigen Sachstand rechtzeitig und umfassend informiert. Man solle die Chance annehmen und die Planungen abwarten waren sich CSU, FW und Christian Feja von den Gr├╝nen einig. Auch Rudolf Wild und Hildegard Gebhardt von der SPD sahen das so. Der Stadtrat sei immer Herr des Verfahrens, k├Ânne das Projekt also auch stoppen, wenn der Stadtrat mit der Entwicklung nicht einverstanden sei. Der Bauamtsleiter erg├Ąnzte auch Wasser- , und Abwasserleitungen m├╝ssten vor Umsetzung auf den Pr├╝fstand. Mit 17:2 Stimmen bef├╝rwortete der Stadtrat die Aufstellung eines qualifizierten Bebauungsplans ÔÇ×An der Walkstra├čeÔÇť. Parallel m├╝sste der Bauleitplan ge├Ąndert werden. Die Kosten tragen die Investoren.

Abschlie├čend behandelt wurde die Aufstellung der Bebauungspl├Ąne, mit Gr├╝nordnungspl├Ąnen und ├änderung der Fl├Ąchennutzungspl├Ąne f├╝r die Freifl├Ąchenfotovoltaikanlagen in Krickelsdorf und Tr├Ąglhof. Die zweite Runde der Fachstellenbefragung hatte nur in Tr├Ąglhof den Hinweis auf ein eventuell vorhandenes Bodendenkmal durch das Landesamt f├╝r Denkmalpflege ergeben, sowie Vorgaben zum Abstand zum vorbeiflie├čenden D├╝rnbach. Der Plan wird entsprechend abge├Ąndert. Einwendung von B├╝rgern kamen nicht. Letztlich stimmte der Stadtrat beiden Vorhaben einstimmig zu.

Ein Filetst├╝ck in Innenstadtn├Ąhe stellen die 1,9 ha dar,  auf denen das Baugebiet ÔÇ×An der Walkstra├čeÔÇť entwickelt werden soll. - Foto von Gerhard FleischmannFoto: Gerhard Fleischmann
Ein Filetst├╝ck in Innenstadtn├Ąhe stellen die 1,9 ha dar, auf denen das Baugebiet ÔÇ×An der Walkstra├čeÔÇť entwickelt werden soll.

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Bilder / Fotos

Foto: Gerhard Fleischmann