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Nachricht vom 07.04.2022 Kultur & Feste

Zenta Bauer feierte 85. Geburtstag

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Sie ist ein Vorbild an praktiziertem Gemeinsinn und Bescheidenheit und Rummel um ihre Person widerspricht ihrem Naturell. Dennoch stand Zenta Bauer vergangene Woche f├╝r mehrere Tage im Mittelpunkt.

Anlass war ihr 80.Geburtstag. Am 28. M├Ąrz 1937 in Hirschau geboren, wuchs sie mit sechs Geschwistern in der Kaolinstadt auf. Im Mai 1959 heiratete sie den Amberger Leonhard Bauer. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor. Schon diese sorgten zusammen mit dreizehn Enkel- und f├╝nf Urenkelkindern f├╝r einen gro├čen Bahnhof. Sie alle w├╝nschten der Mama, Oma bzw. Uroma von Herzen alles Gute. Zenta Bauers Motto folgend ÔÇ×Genie├če das Leben mit deiner Familie und deinen Freunden solange du kannstÔÇť, fanden sich zahlreiche Gratulanten ein. Nicht fehlen durfte nat├╝rlich eine Vertretung des Heimat- und Trachtenvereins. Zu Recht bezeichneten Ex-Vorstand Franz Dolles und seine Frau Martina die Jubilarin als ÔÇ×Trachtler-UrgesteinÔÇť. Sie sei immer zur Stelle gewesen, wenn sie gebraucht wurde. Dies gelte f├╝r zahllose Trachtlerfeste genauso wie f├╝r die Hirschauer Kirwa, wo sie als ÔÇ×lustige Sp├╝lfrauÔÇŁ bekannt war. Wenn es bei den Trachtler-Gartenfesten frische K├Âichln gab, dann stammte der Gro├čteil davon von Zenta Bauer. Genauso begehrt waren ihre K├Âichln bei den Familienfesten des Katholischen Frauenbunds. Zenta Bauers Engagement im BRK-Seniorenheim w├╝rdigte der Vorsitzende des Heimbeirats Rudi Wild. Mehr als 20 Jahre sei Zenta Bauer dort als ehrenamtliche Helferin f├╝r Gottes Lohn t├Ątig gewesen. Sie habe Woche f├╝r Woche jeden Dienstag eine Heimbewohner-Kochgruppe betreut, die Lebensmittel besorgt und mit ihnen ihre Lieblingsspeisen nach Rezepten aus der guten alten Zeit gekocht. Mit auf den Rollstuhl angewiesene Heimsenioren habe sie regelm├Ą├čig Spazierfahrten durch die Innenstadt unternommen oder sie zu Gottesdiensten in die Stadtpfarrkirche begleitet. Bei Veranstaltungen im Heim sei sie als hilfsbereite Betreuerin und freundliche Kellnerin im Einsatz gewesen. Bewohner wie Pflegepersonal h├Ątten sie wegen ihrer offenen und warmherzigen Art hoch gesch├Ątzt. Grund zum Dank h├Ątten auch die TuS/WE-Fu├čballer. Zenta Bauer reinigte viele Jahre unentgeltlich den Fu├čballbereich im Sportpark. Auch der Pfarrgemeinderat konnte viele Jahre auf Zenta Bauers Kochk├╝nste und Hilfe bauen, wenn es um das Kochen der Fastensuppe ging. F├╝r die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung gratulierte der Vorsitzende G├╝nter ├ťbelacker, f├╝r die Ortsgruppe der IG Bergbau, Chemie und Energie Stadtrat Josef Birner. B├╝rgermeister Hermann Falk und Stadtpfarrer Johann Hofmann ├╝bermittelten ihre Gl├╝ckw├╝nsche schriftlich. Ihre gro├če Familie und so manche ehrenamtliche Aktivit├Ąt halten die passionierte Radfahrerin fit, die bis zur Schlie├čung der Hirschauer Hosen-Hiltl-Filiale in dem N├Ąhereibetrieb bzw. in der Vorg├Ąngerfirma Hosen-Schildt arbeitete. Auch die AZ gratuliert der flei├čigen Zeitungsleserin.

Zenta Bauer (Bildmitte) ist ein Vorbild an praktiziertem Gemeinsinn und Bescheidenheit und Rummel um ihre Person widerspricht ihrem Naturell. Anl├Ąsslich ihres 85. Geburtstags stand sie dennoch einige Tage im Mittelpunkt. Von Kindesbeinen an ist sie Mitglied beim Heimat- und Trachtenverein. Ex-Vorstand Franz Dolles (r.) und seine Frau Martina (l.) ├╝berbrachten die Trachtler-Gl├╝ckw├╝nsche. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Zenta Bauer (Bildmitte) ist ein Vorbild an praktiziertem Gemeinsinn und Bescheidenheit und Rummel um ihre Person widerspricht ihrem Naturell. Anl├Ąsslich ihres 85. Geburtstags stand sie dennoch einige Tage im Mittelpunkt. Von Kindesbeinen an ist sie Mitglied beim Heimat- und Trachtenverein. Ex-Vorstand Franz Dolles (r.) und seine Frau Martina (l.) ├╝berbrachten die Trachtler-Gl├╝ckw├╝nsche.

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