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Nachricht vom 04.06.2022 Schule

Innenstadtzugang von der B14 verbessern

‚ÄěSag wAS‚Äú Jugendliche k√∂nnen sich einbringen

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Alle Punkte der letzten Stadtratssitzung hatten Gewicht, da ist es hoch einzusch√§tzen, dass s√§mtliche Entscheidungen nach teils engagierten Diskussionen einstimmig fielen.

Landschaftsarchitekt Josef Garnhartner stellte die √ľberarbeiteten Pl√§ne des Innenstadtzugangs √ľber die Georg-Schiffer Stra√üe vor. M√∂glich sei es die Gehwege etwas zu verbreitern. Die fr√ľhere Stadttorsituation nach der Zufahrt zum Edeka-Markt k√∂nnte man mit B√§umen und Pollern gestalten und so den Verkehr etwas verlangsamen.. Die durch den Hausabbruch in der Kurve entstandene Freifl√§che lie√üe sich zu einem Treffpunkt mit, am besten √ľberdachter Sitzgelegenheit, gestalten. Besonders die √úberdachung wurde kritisch gesehen. Auf der Fl√§che w√ľrde sich ein Freischachfeld oder Fitnessstationen auch gut machen, so Tobias Meindl.

Grunds√§tzlich fand die Planung Zustimmung. Es soll heuer mit dem ersten kurzen Bauabschnitt vom Kreuzungsbereich B14 bis zu Einfahrt zum Edekamarkt begonnen werden um die Ampel behindertengerecht aufwerten zu k√∂nnen und deren Schaltung zu optimieren. In diesem Bereich so brachte die SPD-Fraktion vor, sei die Situation f√ľr Radler noch zu verbessern um die Verbindung Richtung Monte Kaolino und den Begegnungsverkehr Richtung Schnaittenbach gefahrloser zu gestalten. Dabei sollte man auch die Ampelanlage einbinden herrschte Einigkeit.

Die weiteren Vorschl√§ge betrafen die weiteren beiden Bauabschnitte bis zum Marktplatz, die sp√§ter folgen sollen. Es ging es darum, dass Bordsteine auch Stolperfallen sein k√∂nnten, ob nicht durch den Verzicht auf die drei Parkpl√§tze, die Nutzung durch Radler und der Begegnungsverkehr der Linienbusse deutlich erleichtert w√ľrde. Auch angedachte Mauern bei Grundst√ľckszug√§ngen wurden kritisch gesehen. Der Architekt nahm die Anregungen mit. Man wolle die Umsetzung des ersten Abschnitts aber auf keinen weiter verz√∂gern waren die R√§te einig, √ľber die weitere Feinabstimmung Richtung Marktplatz ist dann nochmal zu reden.

Sabine Weber von der AOVE stellte ‚Äěsag wAS‚Äú ein Gemeinschaftsprojekt, von AOVE, Kommunaler Jugendarbeit, Kreisjugendring und den Kommunen. Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren sind eingeladen ihre Ideen einzubringen. Die Idee, die dahinter ist junge Leute besser in der Kommune einzubinden, kommunalpolitisches Interesse zu wecken aber auch Ideen umzusetzen.

Der Auftakt in Hahnbach verlief vielversprechend das Angebot wird nach den AOVE-Gemeinden allen Kommunen im Landkreis angeboten. Als Ansprechpartner stehen der B√ľrgermeister, die Stadtr√§te und der kommunale Jugendbeauftragte bereit, Die Auftaktveranstaltung ist f√ľr den Freitag den 1.Juli um ab 18 Uhr im Saal des Josefshauses terminiert. Man darf gespannt sei,n was die jungen Hirschauerinnen und Hirschauer auf dem Herzen haben und was sie gut an ihrer Heimat finden.

Formsache war die Zustimmung zur Ortsabrundung ‚ÄěDienhof Nord‚Äú. Die Hinweise der Fachstellen werden an den Bauinteressenten zur Umsetzung weiter geleitet.



Alle Stadträte wollen Waldkindergarten

Klaus Conrad sagt Spende zu

Hirschau fg) Besonderes Interesse hatte die Thematik ‚ÄěWaldkindergarten‚Äú im Vorfeld der letzten Stadtratssitzung erregt schlie√ülich fand das Gremium doch eine gemeinsame Linie. Deutlich leichter diskutierte man sich mit der Zusage von Ehrenb√ľrger Klaus Conrad im R√ľcken, das Projekt mit einer Million Euro zu unterst√ľtzen.

Seitens der Stadtverwaltung informierte Selina Meier zum Sachstand. Die Anmeldungen zu den Kinderg√§rten seien abgeschlossen, es konnten alle Kinder einen Platz bekommen. Seitens der ukrainischen Fl√ľchtlinge seien nach derzeitigem Stand noch f√ľnf Kindergartenkinder und 16 Schulkinder einzugliedern, was gelingen d√ľrfte. Eine erneute Umfrage in Sachen Waldkindergarten habe zwar einen leichten R√ľckgang der Interessenten im Vergleich zum Vorjahr ergeben. Es seien aber immer noch deutlich √ľber 20 Familien an einem Waldkindergarten interessiert. Das Jugendamt sehe trotz der N√§he der Waldkinderg√§rten in Schnaittenbach und Kainsricht keinen Versagensgrund, wenn das Konzept und die weiteren erforderlichen Voraussetzungen passen, stellte 1.B√ľrgermeister Hermann Falk fest. Es seien m√∂gliche Grundst√ľcke beurteilt worden. Am besten w√§re wohl ein st√§dtisches Grundst√ľck am Kalvarienberg, wobei vielleicht die ehemalige Gastst√§tte ‚ÄěWaldesruh‚Äú eingebunden werden k√∂nnte, geeignet.

Der SPD-Fraktion war es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Stadtverwaltung den Antrag der SPD-Fraktion seit M√§rz 2021 vorliegen habe. Im Mai sei er dann behandelt worden, √ľber das Ergebnis der damaligen Umfrage sei der Stadtrat nie konkret informiert worden, die Verwaltung habe gepennt, so Josef Birner, so gehe man doch mit einem engagierten Spender nicht um. G√ľnther Amann sprach gar von einem Skandal. B√ľrgermeister Hermann Falk entgegnete, die Ansicht des Jugendamts habe ich ver√§ndert, inwieweit man sich auf Umfragen verlassen k√∂nne, m√ľsse man sehen. In Schnaittenbach l√§gen derzeit, bei deutlich mehr Umfrageinteresse davor, sechs Anmeldungen vor. Man habe interessierte aus Hirschau bislang auf das Angebot in Schnaittenbach hingewiesen.

Christian Feja und Rudolf Wild regten an die Sch√§rfe rauszunehmen. Wild unterstrich, Klaus Conrads Zusage stehe, das Gel√§nde am Kalvarienberg sei aus Wilds Sicht sehr gut geeignet, der Bedarf sei vorhanden. Johanna Erras-Dorfner signalisierte die Unterst√ľtzung derFW- Fraktion. Sie pers√∂nlich habe das Thema bereits 2019 eingebracht, habe sich damals bel√§chelt gef√ľhlt auch von der SPD. Die Tr√§gerschaft sollte nicht die Stadt √ľbernehmen, da werde ein fachlich qualifizierter Anbieter gebraucht. G√ľnther Amann sah auch die Chance mit dem Angebot die enge Platzsituation in den Hirschauer Kinderg√§rten etwas zu entspannen Auch Christian Gnan signalisierte Zustimmung der CSU, wenn ein fachlich geeigneter Tr√§ger gefunden werde, die Spende helfe sehr. Hans-J√ľrgen Sch√∂nberger erg√§nzte, trotz aller Euphorie m√ľsse man sich die Kosten auch die Folgekosten anschauen. Letztlich erhielt die Verwaltung einstimmig den Auftrag das Projekt weiter zu verfolgen aber mit mehr Dampf war aus dem Gremium zu h√∂ren.

Die Verwaltung informierte zudem, dass demn√§chst die Austellung der 32 Container auf dem ehemaligen Wei√üe Platz beginne. Sie dienten als Ausweichquartier f√ľr den nahen Antonius Kindergarten mit 88 Kindern. Die Container seien f√ľt 867363 Euro angekauft worden und k√∂nnten so f√ľr weitere Projekte genutzt oder zum Restwert ver√§ussert werden.



Nachfragen der Stadträte:

Johanna Erras-Dorfner schlug vor der Stadt solle sich vom Zweckverband Nahverkehr √ľber M√∂glichkeiten den √Ėffentlichen Nahverkehr in Hirschau zu verbessern informieren lassen. Es gebe deutlich Defizite, speziell auf den D√∂rfern oder Richtung Wernberg. Florentin Siegert meint, man k√∂nne die Veranstaltung auch f√ľr alle B√ľrger √∂ffnen, die Stadt sei ja letztlich nicht zust√§ndig. Erras -Dorfner sah die Priorit√§t beim Stadtrat. Dasnach k√∂nnte man bei Bedarf eine √∂ffentlich Veranstaltung nachschieben.

2.B√ľrgermeisterin Barbara Birner monierte die mangelnden Pflegema√ünahmen, besonders im alten Teil des Friedhofs, auch um die Hecken m√ľssen man sich k√ľmmern oder das Laub im Herbst erg√§nzte Hans-J√ľrgen Sch√∂nberger.

Christian Feja schlug vor, nachdem der Radweg nach Amberg ja Zug um Zug ausgebaut w√ľrde die Verbindung deutlich besser auszuschildern. Wolfgang Bosser fragte nach ober der bessere Sicht und Windschutz am Bushaltepunkt am Marktplatz schon ausgef√ľhrt sei. Bauamtsleiter Martin Beck informierte der Auftrag sei schon l√§nger erteilt, es gebe Verz√∂gerungen.

G√ľter Amenn forderte zur n√§chsten Sitzung Sachstandsberichte wie es um den Bau von Fotovoltaikanlagen auf st√§dtischen Liegenschaften und um die Verbesserung des W√§rmenetzes stehe.

Der Bauabschnitt von der Kreuzung mit der B14 bis hinter der Einfahrt zum Edeka-Markt  Richtung Marktplatz soll heuer noch umgesetzt werden. Ob die drei Parkplätze links Richtung Marktpatz bleiben sollen ist in der Dikussion. - Foto von Gerhard FleischmannFoto: Gerhard Fleischmann
Der Bauabschnitt von der Kreuzung mit der B14 bis hinter der Einfahrt zum Edeka-Markt Richtung Marktplatz soll heuer noch umgesetzt werden. Ob die drei Parkplätze links Richtung Marktpatz bleiben sollen ist in der Dikussion.

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Foto: Gerhard Fleischmann
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