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Nachricht vom 30.06.2022 Wirtschaft

Messe bot Hilfe f├╝r Firmen und Jobsuchende

Amberg (Bericht von Uschald-PR Amberg )  Die eine Seite sucht neue Mitarbeiter, die andere Seite einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz. Sie zusammenzubringen, war Ziel der ersten regionalen Job- und Bildungsmesse (JoBi). Sie sollte vor allem auch Migranten und Arbeitgeber auf die Bildungsm├Âglichkeiten bei ISE, Kolping, Eckert-Schulen und VAZ aufmerksam machen. Der Zuspruch war gro├č.

Es herrschte schon zu Beginn um fr├╝hen Vormittag dichtes Gedr├Ąnge in den R├Ąumen des ISE-Sprach- und Berufsbildungszentrum, wo sich 28 Firmen und soziale Einrichtungen wie Diakonie, AWO-Seniorenzentrum Antonius, Schwesternschaft Wallmenichhaus vom BRK und Caritas auf zwei Etagen vorstellten. Auf verschiedene F├Ârderm├Âglichkeiten f├╝r Zugewanderte informierte Regionalkoordinatorin Vera R├Âhrer vom Bundesamt f├╝r Migration und Fl├╝chtlinge.

Als Sprecher der ausrichtenden Arbeitsgruppe Bildung und Arbeit unterstrich Rainer Liermann, Teamleiter Arbeitsvermittlung beim Jobcenter Amberg-Sulzbach, bei der Er├Âffnung des Messe das Ziel, Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Arbeitssuchende zusammenzubringen und auf die vielf├Ąltigen Qualifizierungsm├Âglichkeiten aufmerksam zu machen. Bei entsprechender Resonanz denkt Liermann an eine Neuauflage im kommenden Jahr. Manfred Tr├Âppl, Leiter des Jobcenters, und Stefanie Neufeld, Gesch├Ąftsleiterin der lokalen Agentur f├╝r Arbeit, freuten sich schon ├╝ber den regen Zuspruch zum Auftakt der Messe.

ISE-Bildungskoordinator Peter Blendowski verwies auf das schon langj├Ąhrige Wirken von ISE als Sprach- und Berufsbildungszentrum. Es wurde 1989 gegr├╝ndet. 2009 folgte die Er├Âffnung der ISE Pflegeschule. Seit ├╝ber 30 Jahren biete die Bildungsallianz von Kolping, VAZ, Eckert-Schulen und ISE Ausbildungen, Umschulungen, Qualifizierungen und Sprachkurse f├╝r Erwachsene und Jugendliche an. ÔÇ×Wir haben gemeinsam mehrere Migrationswellen und hohe Arbeitslosigkeit mit bew├Ąltigt und dadurch zum sozialen Frieden und St├Ąrkung der regionalen Wirtschaft beigetragenÔÇť, sagte Blendowski.

Er erinnerte an die Aussiedlerwelle von Deutschst├Ąmmigen aus der ehemaligen Sowjetunion Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre, an den Zuzug aus der ehemaligen DDR bei der Wiedervereinigung, an die Fl├╝chtlingswelle aus den arabischen Staaten und nun zuletzt an die ukrainische Fl├╝chtlingswelle. ISE allein hat nach Worten Blendowski in seinen beiden Schulen schon ├╝ber 20.000 Menschen aus Deutschland und der ganzen Welt sprachlich und beruflich qualifiziert.

Zur Erleichterung der Kontaktaufnahme bei Verst├Ąndigungsproblemen stellte ISE mehrere Dolmetscher zur Verf├╝gung. Wichtige Informationen sowohl f├╝r potenzielle Umsch├╝ler, Arbeitssuchende und Arbeitgeber bot die Vortragsreihe in den R├Ąumen von ISE. Firmen, die ihre ausl├Ąndischen Mitarbeiter sprachlich und beruflich qualifizieren lassen wollen, konnten sich direkt am Stand des Bundesamtes, der Agentur f├╝r Arbeit und des Jobcenters beraten lassen.

Insgesamt wurden die Erwartungen die Messeveranstalter und der Aussteller ├╝bertroffen, h├Ârte man abschlie├čend.

Firmen ganz unterschiedlicher Art nutzte die Gelegenheit, mit Besuchern der Messe ins Gespr├Ąch zu kommen. - Foto von UschaldFoto: Uschald
Firmen ganz unterschiedlicher Art nutzte die Gelegenheit, mit Besuchern der Messe ins Gespr├Ąch zu kommen.

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Foto: Uschald
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