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Nachricht vom 31.07.2022 Sonstiges

Wehm├╝tig: Zenta Flammersberger in Ruhestand verabschiedet

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Seit September 1976 leistete Zenta Flammersberger als Kinderpflegerin vorbildliche Arbeit im St. Wolfgang-Kindergarten und war aus ihm nicht wegzudenken. Letzte Woche wurde sie in den Ruhestand verabschiedet.

Mit einer vom evangelischen Pfarrer Stefan R. Fischer gestalteten Andacht mit dem Thema ÔÇ×Sch├Ân, dass es dich gibtÔÇť und einem kleinen Sommerfest wurde das Kindergartenjahr abgeschlossen. Wie alle Jahre wurden in diesem Rahmen alle Kinder verabschiedet, die ab September in die Grundschule oder in eine andere Einrichtung wechseln. Dieses Mal stand aber eine andere Verabschiedung im Mittelpunkt ÔÇô die von Zenta Flammersberger, dem ÔÇ×Urgestein in den Reihen des KindergartenpersonalsÔÇť. Mit ihr ging ein ÔÇ×St├╝ck InventarÔÇť in den wohlverdienten Ruhestand. 46 Jahre lang engagierte sie sich mit vorbildlicher Berufsauffassung, gro├čem p├Ądagogischen Geschick und Herzblut f├╝r die ihr anvertrauten M├Ądchen und Jungen. F├╝r sie war ihr Beruf nicht Job, sondern Berufung. Lange Jahre war sie im Kindergartenbereich eingesetzt, zuletzt in der Krippe. Als sie 1976 ihren Dienst antrat, hie├č die Leiterin des Kindergartens noch Sr. Regine Fechter. Auf sie folgten mit Sr. Elisabeth Peter, Sr. Luzilla Klein, Sr. Gabriele Liegl und Sr. Lydia Bauer weitere Arme Schulschwestern als Kindergartenleiterin, bis der Orden 2007 die kl├Âsterliche Kindergartenleitung aus Personalgr├╝nden k├╝ndigte und die Filiale in Hirschau schloss. Seither leitet Uta-Maria Kriegler die Einrichtung. Mit den B├╝rgermeistern Willi B├Âsl, Helmut R├Âsch, Hans Drexler und aktuell Hermann Falk arbeitete sie unter vier Dienstherrn. Ihre 46-j├Ąhrige Dienstzeit war lediglich insgesamt zweieinhalb Jahre unterbrochen durch den Erziehungsurlaub nach der Geburt ihrer Kinder. Als gemeinsames Abschiedsgeschenk von Kindern, Eltern und Kolleginnen ├╝berreichte ihr Uta-Maria Kriegler eine eigene ÔÇ×ProfilmappeÔÇť ihrer Kindergartenzeit mit selbstgemalten Bildern und guten W├╝nschen. Die KiTa-Leiterin machte in ihren Dankesworten kein Hehl daraus, dass Zenta Flammersberger eine gro├če L├╝cke im Kindergarten hinterlasse. ├ťber ihren Ruhestand w├╝rden sich gewiss ganz besonders die drei Enkel freuen, f├╝r die sie k├╝nftig mehr Zeit habe.

Abschied nehmen hie├č es au├čerdem f├╝r die Berufspraktikantin Laura Hummer, die nach bestandener Erzieherinnenpr├╝fung ihre Heimat Oberpfalz in Richtung Franken nach Bayreuth verl├Ąsst. Auch ihr galt ein herzliches Dankesch├Ân f├╝r die geleistete Arbeit.

Seit September 1976 leistete Zenta Flammersberger (3.v.l.) als Kinderpflegerin vorbildliche Arbeit im St. Wolfgang-Kindergarten. Bei der Verabschiedung dankte ihr die Leiterin Uta-Maria Kriegler (2.v.r.) mit herzlichen Worten. Mit im Bild die Kolleginnen Janina Quade und Katharina Barth (von links) und die stellv. Leiterin Laura Rustler (r.). - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Seit September 1976 leistete Zenta Flammersberger (3.v.l.) als Kinderpflegerin vorbildliche Arbeit im St. Wolfgang-Kindergarten. Bei der Verabschiedung dankte ihr die Leiterin Uta-Maria Kriegler (2.v.r.) mit herzlichen Worten. Mit im Bild die Kolleginnen Janina Quade und Katharina Barth (von links) und die stellv. Leiterin Laura Rustler (r.).

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