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Nachricht vom 04.08.2022 Vereine

Senior*innen genießen stimmungsvolle Serenade

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Einen warmer Abend, ein gepflegtes Ambiente und einen Chor, der mit seiner Liederauswahl ein glĂŒckliches HĂ€ndchen bewies - all das gab es vergangenen Donnerstag bei der Sommerserenade in der Gartenanlage des BRK Seniorenheims St. Barbara.

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause war es endlich wieder soweit. Nicht nur den Heimbewohner*innen, auch zahlreichen externen GĂ€sten bereitete der von Jana MĂŒller dirigierte Gemischte Chor des Gesangvereins 1860 einen unterhaltsamen Abend. Der Chor wurde von Roman Podokschik am E-Piano begleitet. Die Erwartungen der rund 50 Besucher*innen wurden voll und ganz erfĂŒllt. Heimleiterin Astrid Geitner wertete das Gastspiel des Chores als Signal dafĂŒr, dass wieder NormalitĂ€t ins Heimleben einkehrt und die Heimsenior*innen wieder Außenkontakte pflegen können. Schon die beiden Auftaktlieder ließen die Herzen der Zuhörer*innen höher schlagen. Wie einst Rocco Granata schwĂ€rmte der Chor von „Marina“, dem „wunderbaren, schönsten MĂ€dchen der Welt“ und besang mit dem Conny-Froboess-Ohrwurm die Sehnsucht der „Zwei kleinen Italiener“. Der Oldie „Aber dich gibt’s nur einmal fĂŒr mich“ trieb so manchem die TrĂ€nen in die Augen. Hubert von Goiserns „Weit, weit weg“ ließ einen Hauch von Nostalgie beim Publikum aufkommen, bei dem auch die englisch-sprachigen Songs „Rock my soul“ und „Have a nice day“ gut ankamen. Ludwig van Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ ging einigen Zuhörer*innen sichtlich unter die Haut. Zum Nachdenken brachte Hans Meindl seine Zuhörerschaft mit dem Vortrag zweier Kurzgeschichten von Elke BrĂ€unling. Unter dem Titel „Nicht in unserem Alter?“ erinnerte sich ein altes Ehepaar, dass sie in ihrer Jugend auf BĂ€ume gestiegen waren, um gegen Raketen, StraßenbahngebĂŒhren, Atomstrom usw. zu demonstrieren. Letztlich kamen sie zu dem Ergebnis, keineswegs zu alt zu sein, um wieder auf die Straße zu gehen, z.B. mit den Kindern, die freitags fĂŒr eine bessere Umwelt kĂ€mpfen. Ein geschenktes WurststĂŒck an der Metzgertheke macht in der Geschichte „Die geschenkte Erinnerung“ einer alten Frau bewusst, wie wichtig kleine GlĂŒcksmomente sind, die man nicht kaufen kann. Abgerundet wurde die Serenade mit dem Kanon „Abendstille ĂŒberall“, den viele Senioren, teilweise sichtlich emotional gerĂŒhrt, andĂ€chtig mitsangen.

Dem musikalischen folgte der kulinarische Genuss. Der Seniorenheimkoch servierte leckeren Flammkuchen und vegetarische PizzastĂŒcke. Dazu mundete der gekĂŒhlte Hugo köstlich, egal ob mit oder ohne Alkohol. Die Chormitglieder mischten sich zu einem persönlichen Plausch unter die Senior*innen mit dem Versprechen, die Tradition der Sommerserenade nĂ€chstes Jahr fortzusetzen

Mit seiner Sommerserenade bereitete der Gemischte Chor unter Leitung von Jana MĂŒller (stehend vorne r.) den Bewohnern des BRK Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Barbara und den zahlreichen GĂ€sten einen gleichermaßen stimmungsvollen wie kurzweiligen Abend. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Mit seiner Sommerserenade bereitete der Gemischte Chor unter Leitung von Jana MĂŒller (stehend vorne r.) den Bewohnern des BRK Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Barbara und den zahlreichen GĂ€sten einen gleichermaßen stimmungsvollen wie kurzweiligen Abend.

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Foto: Werner Schulz