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Nachricht vom 30.08.2022 Kultur & Feste

J├╝rgen Hartmann zeigt Kunstausstellung

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Seit 40 Jahren f├╝hlt sich J├╝rgen Hartmann in seiner freien, k├╝nstlerischen Entfaltung in der gegenst├Ąndlichen und modernen Malerei zu Hause. Vom 9. bis 25. September zeigt er einen Querschnitt seines Schaffens in seinem Kunststadl.

Vom kleinen Bildchen bis zum gro├čen Wandgem├Ąlde, vom B├╝hnenbild bis zu Hirschauer Ansichten in Aquarell-Technik sowie Plastiken und Fundst├╝cke ÔÇô alles ist ihm gleich wichtig. Die verschiedenen Stilrichtungen und Techniken sind die Herausforderung in seinem Kunstschaffen. Bilder mit Kaolin und farbigem Quarzsand aus der Region sind ebenso zu sehen wie ein Ausschnitt seiner Werke aus den Anf├Ąngen seines Schaffens. Durch neue Ausdrucksformen und Materialien bleibt er nie lang bei einer Technik. So h├Ąlt er die Spannung f├╝r sich und in seinen Werken.

J├╝rgen Hartmann erinnert sich, dass es Hauptlehrer Rudolf Plank war, der ihn in der Schule in Schnaittenbach auf seine k├╝nstlerische Begabung aufmerksam gemacht hat. Sein Schaffen habe er mit ├ľlmalerei begonnen. Bei einer Herbstausstellung der SPD Schnaittenbach im Vitusheim habe er erstmals Werke ├Âffentlich pr├Ąsentiert ÔÇô ein Blumen-Stillleben, ein ├ľlgem├Ąlde mit einem Herbstblumenstrau├č. Besonders gef├Ârdert habe ihn Lokalreporter Sepp M├╝ller Anderl. Dieser habe ÔÇô ohne Hartmanns Wissen ÔÇô Bilder bei einer Ausstellung verkauft. Durch seine berufliche T├Ątigkeit bei der Fa. S├╝dcolor konnte er seine Hobbys Fotografieren und Malen ideal erg├Ąnzen. Als 2. Vorsitzender des Amberger Kunstvereins organisierte er u.a. einige Ausstellungen. Im Arbeitskreis Heimat und Kultur Schnaittenbach (AHKS) war er ebenfalls bei Ausstellungen vertreten. Seine Mundartgedichte im Oberpf├Ąlzer Dialekt sind oft der Ausgangspunkt f├╝r seine Kunstobjekte und Malereien. Nach dem Umzug seiner Familie nach Hirschau wurde der Kontakt zum AHKS noch intensiver. Gemeinsam mit Heinz Steinkohl war Hartmann einige Jahre einer Sprecher und Initiatoren des Kulturstadels Schnaittenbach. Mit den Schulen in beiden Kaolinst├Ądten gestaltete er mehrere Projekte, u.a. die 21 Meter lange Kunstwand mit Buntsand an der Schnaittenbacher Schule.

Etwa zwei bis drei Stunden widmet J├╝rgen Hartmann t├Ąglich seinem Hobby. Er r├Ąumt aber auch ein, dass es Zeiten gibt, in ÔÇ×denen es gerade zum Pinselauswachsen reichtÔÇť. Daf├╝r laufe es ein anderes Mal wieder ÔÇ×wie von selbstÔÇť. Seine Frau Ingrid habe nicht nur volles Verst├Ąndnis f├╝r sein Hobby. Sie sei sowohl gro├čartige Unterst├╝tzerin als auch seine gr├Â├čte Kritikerin. Nachdem beide sich 1999 entschlossen hatten, Ingrids Elternhaus in Hirschau zu ├╝bernehmen, war die Idee zur Einrichtung des Kunststadls und Ateliers geboren.

Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am Freitag, 9. September, um 19 Uhr er├Âffnet und ist bis 25. September jeweils montags, mittwochs und freitags von 18 bis 20 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 09622/718695) ge├Âffnet.

Vom 9. bis 25. September zeigt der K├╝nstler J├╝rgen Hartmann einen Querschnitt seines Schaffens bei einer Kunstausstellung im offenen Atelier seines Kunststadls in der Grundstra├če in Hirschau. Hier im Bild mit dem von ihm geschaffenen doppelk├Âpfigen Janus. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Vom 9. bis 25. September zeigt der K├╝nstler J├╝rgen Hartmann einen Querschnitt seines Schaffens bei einer Kunstausstellung im offenen Atelier seines Kunststadls in der Grundstra├če in Hirschau. Hier im Bild mit dem von ihm geschaffenen doppelk├Âpfigen Janus.

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Foto: Werner Schulz