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Nachricht vom 08.10.2022 Rathaus

Bei der Wasserversorgung stehen gr├Â├čere Investitionen an

Guter Start im Containerkindergarten

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Positiv angelaufen ist der ├ťbergangsbetrieb im Containerkindergarten, der am ehemaligen Wei├če Erde Platz an der Kolpingstra├če erstellt wurde. Allen eingereichten privaten Bauantr├Ągen und Voranfragen stand der Bauausschuss des Hirschauer Stadtrats in seiner letzten Sitzung offen gegen├╝ber, wobei einige Antr├Ąge ans Bauamt des Landratsamtes zur endg├╝ltigen Kl├Ąrung gehen.

Zugestimmt wurde auch dem Vorhaben der Fa. AKW an der Georg-Schifferstra├če zwei Werbeanlagen zu platzieren. Im Baugebiet ÔÇ×Schulstra├čeÔÇť wurde der Plan zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit acht Wohneinheiten zur Kenntnis genommen. In Kindlas soll ein ehemaliger Kuhstall in eine Montagehalle umgenutzt werden. In der Georg-Schiffer-Stra├če m├Âchte ein Anlieger auf seinem Grundst├╝ck zur Bahnlinie hin eine Fotovoltaikanlage errichten.

F├╝r Diskussionen sorgte ein Antrag zur Erweiterung des Norma-Marktes. Geplant ist eine Erweiterung um etwa 17 m x 24 m im Anschluss an den Getr├Ąnkemarkt. Dieser Anbau mit Pultdach soll neu eine Metzgerei mit Imbiss beinhalten und dem bisherigen Getr├Ąnkemarkt mehr Verkaufsfl├Ąche bieten. Nach den Richtlinien der St├Ądtebauf├Ârderung d├╝rfen von dem Vorhaben keine sch├Ądlichen Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche in der Stadt Hirschau und in Nachbargemeinden zu erwarten sein. Diese Gefahr sieht die Regierung, sollte eine Metzgerei aus der Innenstadt sich zur Norma hin ver├Ąndern oder sich dort eine Metzgerei neu ansiedeln wollen. In den Marktplatzumbau flossen hohe Mittel der staatlichen St├Ądtebauf├Ârderung. Gem├Ą├č dem st├Ądtebaulichen Entwicklungskonzept von 2007 m├╝sse die Grund-/Nahversorgung im Stadtkern stabilisiert werden um k├╝nftig weitere F├Ârdergelder zu erhalten. Da fr├╝her am Kreuzweiher schon eine Metzgerei bestand zog dieses Argument bei den R├Ąten nicht so recht. Dennoch wurde das gemeindliche Einvernehmen zu dem Bauvorhaben der NORMA abgelehnt. Somit geht der Antrag zur Entscheidung an das Landratsamt.

Im Fr├╝hjahr hatte der Stadtrat beschlossen als Ausweichquartier f├╝r Gruppen des Antoniuskindergartens ├╝bergangsweise eine Containerl├Âsung an der Kolpingstra├če zu errichten. Die steht inzwischen, wurde von zwei Gruppen, die vor├╝bergehend in der Schule untergebracht waren, k├╝rzlich bezogen. Die Kinderkrippe bleibt vorerst im Antoniuskindergarten. Der Kostenaufwand betr├Ągt etwa 970.000 Euro, wobei die Container, wenn sie nicht mehr gebraucht werden von der Stadt ver├Ąu├čert werden k├Ânnen. Der ├ťbergang sei gelungen war das Gremium einig, der Au├čenspielbereich brauche im Fr├╝hjahr noch Erg├Ąnzungen. Die 32 Container b├Âten eine akzeptable ├ťbergangsl├Âsung, so Kindergartenleiterin Evelyn H├Âgl beim Ortstermin.

Dipl. Ing. (FH) Thomas Dotzler vom st├Ądtischen Bauamt hatte den baulichen Zustand der St├Ądtischen Wasserleitungen unter die Lupe genommen. Dabei kam ein hoher Sanierungsbedarf zum Vorschein. 1952 begann die Erstellung der Hirschauer Wasserleitung mit derzeit insgesamt 72 Kilometern L├Ąnge. Gr├Â├čter Schwachpunkt sind dabei zum Teil ├╝ber 70 Jahre alte Graugussleitungen, die 19 Kilometer ausmachen, sowie sehr alte Hausanschlussleitungen. Aber auch bei Hochbeh├Ąltern, Brunnen und Wasserwerk bestehe Verbesserungsbedarf, so Dotzler. Er stellte eine Priorit├Ątenliste vor, die das Alter der Leitungen sowie die Anzahl der Rohrbr├╝che in den letzten Jahren ber├╝cksichtigte. Priorit├Ąt sollten danach die Sch├Ânbrunner-, Walk- , Josefstra├če, Teile der Innenstadt, Weinbergstra├če, Amberger-, N├╝rnberger- und Sudetenstra├če, was aber nur einen Teil des kritischen Leitungsnetzes ausmache. Dotzler stellte auch m├Âgliche staatliche F├Ârderungen vor, der ├╝brige Teil der Finanzierung m├╝sse zu gegebener Zeit gekl├Ąrt werden. Die Kosten pro Sanierungskilometer liegen derzeit bei etwa 1 Mio. Euro, was f├╝r die Priorit├Ąt 1 etwa f├╝nf Millionen Euro Baukosten ausl├Âsen w├╝rde.

Den Ausschussmitgliedern war damit die Dimension klar, dennoch war man sich einig, das wohl vordringlicher Handlungsbedarf bestehe.

1.B├╝rgermeister Hermann Falk informierte, dass in Hirschau im Rahmen des Projekts ÔÇ×Goldene Stra├če eine Statue von Jan Hus aufgestellt werden solle. Als Standort wurde der Platz zwischen Kirche und Pfarrhof ins Auge gefasst.

Die Frage, ob die Aufstellung einer Webcam in der Innenstadt m├Âglich und sinnvoll ist, wie von Tobias Meindl und Rudolf Wild angeregt, soll im Stadtrat gekl├Ąrt werden.

Kindergartenleiterin Evelyn H├Âgl links freut sich ├╝ber den Besuch des  Bauauschusses des Hirschauer Stadtrats mit 1.B├╝rgermeister Hermann Falk (3.vom links). Der Start ins neue Kindergartenjahr im knallgelben  Prvisorium f├╝r den Antoniuskindergarten ist gelungen. Im Fr├╝hjahr soll die Au├čenspielfl├Ąche  noch deutlich besser ausgestattet werden. - Foto von Gerhard FleischmannFoto: Gerhard Fleischmann
Kindergartenleiterin Evelyn H├Âgl links freut sich ├╝ber den Besuch des Bauauschusses des Hirschauer Stadtrats mit 1.B├╝rgermeister Hermann Falk (3.vom links). Der Start ins neue Kindergartenjahr im knallgelben Prvisorium f├╝r den Antoniuskindergarten ist gelungen. Im Fr├╝hjahr soll die Au├čenspielfl├Ąche noch deutlich besser ausgestattet werden.

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Foto: Gerhard Fleischmann