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Nachricht vom 23.12.2022 Rathaus

Lokalpolitik tritt in den Hintergrund

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Erstmals seit der Kommunalwahl war eine Jahresbilanz des Hirschauer Stadtrats in gem├╝tlicher Atmosph├Ąre m├Âglich.

1.B├╝rgermeister Hermann Falk bilanzierte seit der letzten Wahl 2020 105 Sitzungen des Rates oder seiner Aussch├╝sse mit ├╝ber 1000 Beschl├╝ssen. Der Krieg fast vor der Haust├╝r beeinflusse zusammen mit der Pandemie nahezu alle Lebensbereiche. Das Josefshaus bot Fl├╝chtlingen aus der Ukraine eine Chance Unterschlupf zu finden. Unterst├╝tzt durch die Fa. Conrad k├Ânne man helfen. Seniorenbeauftrage Hildegard Gebhardt sei der kreative gute Geist des Hauses. Trotz der schwierigen Zeit gelte es haupts├Ąchlich nach vorn zu blicken die Probleme zu l├Âsen.

Wie hat sich die Welt doch in den letzten Jahren ver├Ąndert, startete Martin Merkl f├╝r die CSU-Fraktion seinen Beitrag. In Zeiten von Krieg in Europa, der Pandemie und Inflation sei die Besinnung auf althergebrachte Tugenden wie Zufriedenheit, Verl├Ąsslichkeit, notwendiger denn je. Die Erkenntnis, dass nicht mehr alles selbstverst├Ąndlich sei, greife Platz. Es sei einiges auf den Weg gebracht und umgesetzt worden, aber k├╝nftig m├╝sse man den G├╝rtel wohl deutlich enger schnallen.

In einer Zeit in der eine Krise die andere jage, sei keine Rede wie ├╝blich angebracht, so Josef Birner f├╝r die SPD Fraktion. Die Zeitenwende lenke den Blick auf das Wesentliche. Die dramatische Lage in der Ukraine belaste alle. Sein besonderer Dank f├╝r die Hilfe ging an Klaus Conrad. Wie wollen wir unseren Kindern die Welt hinterlassen, ziehen wir Lehren aus den Krisen, fragte Birner abschlie├čend.

F├╝r Johanna Erras-Dorfner FW Fraktion, war 2022 ein Jahr der Wenden. Vom Frieden zum Krieg, auf dem Energiesektor, in Finanzfragen und vielem mehr. Es gehe darum diese Wenden gemeinsam zu schaffen in der Zuversicht es werde weitergehen.

F├╝r Christian Feja, den Gr├╝nen im Rat ist die Gewissheit weg, das krisenlos vor sich hin leben. Keiner dachte an eine Seuche oder einen Krieg, auch der Tod sei n├Ąher ger├╝ckt. Man m├╝sse dankbar sein hier zu leben. Wer im Vergleich zur Lage in der Ukraine jammere, der tue das auf hohem Niveau.

Alle Sprecher dankten allen st├Ądtischen Mitarbeitern f├╝r ihren Einsatz. Erwin Zach, dem Zuh├Ârer der die meisten Sitzungen im Jahr besucht hatte ├╝berreichte der B├╝rgermeister ein Geschenk, nicht zum ersten Mal, wie er anmerkte. Melanie Dotzlers ansprechende musikalische Umrahmung kam gut an. Bei einem griechischen B├╝ffet klang die Veranstaltung aus.

Erwin Zach, dem Zuh├Ârer der die meisten Sitzungen im Jahr besucht hatte ├╝berreichte der B├╝rgermeister ein Geschenk. - Foto von Gerhard FleischmannFoto: Gerhard Fleischmann
Erwin Zach, dem Zuh├Ârer der die meisten Sitzungen im Jahr besucht hatte ├╝berreichte der B├╝rgermeister ein Geschenk.

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Foto: Gerhard Fleischmann