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Nachricht vom 19.01.2023 Rathaus

Netzprobleme bremsen Photovoltaik

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Der Hirschauer Stadtrat h├Ątte in seiner letzten Sitzung gerne das Verfahren zur Errichtung einer weiteren Freifl├Ąchenfotovoltaikanlage voran gebracht aber zu viele Fragen blieben offen.

Markus R├Âsch und Johannes Falk stellten das Vorhaben, im Bereich Ehenfeld eine weitere Freifl├Ąchenfotovoltaikanlage zu erstellen, vor. Der Stadtrat zeigte sich grunds├Ątzlich offen f├╝r das Projekt. N├Ąchster Schritt w├Ąre die B├╝rgerinformation gewesen. Die Projektanten informierten, dass ihnen derzeit kein Einspeisepunkt zugewiesen sei. Das Angebot des Bayernwerks beim Umspannwerk in der Wolfgang-Drossbachstra├če einzuspeisen lehnten sie ab, da dann quer durch die Stadt eine Leitung zu ziehen w├Ąre. Eine Alternative habe der Netzbetreiber bislang nicht genannt. Die Projektanten wollen einen Bescheid des Bayernwerks abwarten, ├╝berlegen aber auch Kooperationen mit anderen Projekten. In der l├Ąngeren Diskussion stellte sich heraus, dass noch zu viele Fragen offen sind. Gespr├Ąche mit dem Netzbetreiber und auch anderen Anbietern sollen gef├╝hrt werden um einen besseren Einspeisepunkt wie das bestehende Umspannwerk zu finden. Das so wurde gesagt sei zudem bereits jetzt an der Grenze seiner Kapazit├Ąt. Bauamtsleiter Martin Beck erg├Ąnzte, dass zur Umsetzung der Energiewende in Bayern etwa 40000 km geeignete Stromleitungen und etwa 200 Umspannwerke zur Einspeisung und Abgabe des zus├Ątzlich zu erzeugenden Stroms fehlten. Wenn es zur Beseitigung dieses Nadel├Âhrs positive Aussagen gebe, k├Ânne das Verfahren weiterlaufen, war der Stadtrat einig.

Um bei der Planung des Ausbaus der Windkraft weiter das Heft des Handelns in der Hand zu haben, fasste der Stadtrat den bis zum 1.Februar n├Âtigen Aufstellungsbeschluss zum Fl├Ąchennutzungsplan Windkraft. Zur bislang gemeldeten Fl├Ąche bei Massenricht sind noch bis 17.M├Ąrz weitere Fl├Ąchen im Stadtgebiet nachzumelden, um die erforderlichen 1,1 Prozent, die als Minimum zu melden sind, zu erreichen.

Der bayerische Windatlas zeigt geeignete Gebiete auch im Bereich des Rotb├╝hls, des Blaubergs und am Hoch zwischen Hirschau und Ehenfeld auf. Florentin Siegert meinte, man m├╝sse vor die Welle kommen, d├╝rfe das Heft des Handelns bei der Planung nicht aus der Hand geben. Johanna Erras-Dorfner erg├Ąnzte, es sei nicht die Frage ob, sondern wo die besten Standorte seien und auch, welche Standorte man nicht wolle.

Die Einbeziehungssatzung zu einem Grundst├╝ck am nordwestlichen Ortsrand von Ehenfeld wurde einstimmig bef├╝rwortet. Die Entsch├Ądigung f├╝r Wahlhelfer bei der Landtags- und Bezirkstagswahl am 8.Oktober wurde auf 35 Euro festgelegt.

Der Rechnungspr├╝fungsausschuss hatte die Jahresrechnungen der Stadt und der Forster-Dorfner`schen Spital und Krankenhausstiftung gepr├╝ft. Vorsitzender Josef Birner empfahl die Entlastung zu erteilen, Buchungen und Belege seien einwandfrei ausgef├╝hrt. Aufgefallen, so merkte er an, seien beachtliche Steigerungen bei den Personalkosten.

Aus der letzten nicht├Âffentlichen Sitzung wurde bekannt gegeben, dass die Sanierung des Rathauses ausgeschrieben wird. Im Rahmen des Brandschutzes sei eine Au├čentreppe an der Nordseite anzubringen um ├╝ber ein innen zu errichtendes Zwischenst├╝ck im ersten Stockeinen zweiten Abgang von Sitzungssaal im Dachgescho├č zu schaffen. Zudem werde der Eingang verlegt und die Sch├Ąden im Erdgeschoss behoben.

Das Thema Brandschutz sprach Stadtrat Rudolf Wild im Zusammenhang mit dem Josefshaus an. Er werde laufend angesprochen, w├╝nsche sich mehr Info vom B├╝rgermeister um den B├╝rgern besser Auskunft geben zu k├Ânnen. 1.B├╝rgermeister Hermann Falk stellte fest, dass die geforderten ├änderungen wegen des Brandschutzes aus finanziellen Erw├Ągungen vom Stadtrat zur├╝ckgestellt wurden. Die Haushaltsberatungen seien abzuwarten. Eine Stadtratssitzung stelle zudem eine ganz andere Gefahrensituation wie etwa ein Ball dar. Man sei in der Zwickm├╝hle, da auch im Sitzungssaal des Rathauses der Brandschutz zu verbessern sei.

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