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Nachricht vom 11.02.2023 Rathaus

Fischer-Schuster Haus soll verk├╝rzt werden

Parken am Gehsteig an der Kirchenmauer ein Ärgernis

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Zum wiederholten Mal stand die Umgestaltung des sogenannten ÔÇ×Fischer-Schuster Hauses am westlichen Innenstadtzugang auf der Agenda des Stadtrates.

Michael Dittmann, der st├Ądtebauliche Berater der Stadt hatte drei Vorschl├Ąge ausgearbeitet. Als erstes nahm er die zwar letztes Jahr vom Bauausschuss schon abgelehnte Idee die Fahrbahn weiter zu verengen und das Haus in seiner Substanz zu belassen, noch einmal auf Johanna Erras-Dorfner schlug vor, das doch einfach einmal auszuprobieren mit einer mobilen Verengung. Wenn es Probleme gebe k├Ânne man den Versuch schnell abbrechen. Zahlreiche Einw├Ąnde machten die Gr├╝nde der Ablehnung vom Vorjahr erneut deutlich, wenn es auch die billigste L├Âsung gewesen w├Ąre.

Auch die auch fr├╝her schon angedachte M├Âglichkeit einer Umgestaltung mittels einer Arkade zur Stra├če hin wurde kritisch gesehen. Gr├╝nde waren die zu geringe Breite des nachts eher d├╝steren Durchgangs direkt auf das nahe, gegen├╝ber liegende Geb├Ąude zu.

Eine weitere Variante war, das Geb├Ąude giebelseitig um etwa 90 Zentimeter zu verk├╝rzen und so den Gehweg verbreitern zu k├Ânnen. Das stellte sich schlie├člich als mehrheitlich favorisierte Variante heraus. Ob die Thematik angesichts der finanziellen Situation der Stadt wirklich so dringend sei, was der Umbau kosten d├╝rfte, ob es nicht dringenderes zu tun gebe warf Tobias Meindl ein. Bauamtsleiter Martin Beck sprach Aussichten auf eine F├Ârderung um die 50 Prozent an, allerdings auch zus├Ątzliche Kosten f├╝r die Planung, da Berater Michael Dittmann d├╝rfe die nicht ├╝bernehmen.

Angesprochen wurden auch M├Âglichkeiten der sp├Ąteren Nutzung. Im Erdgescho├č k├Ânnten Kommunikationsm├Âglichkeiten, wie z.B. ein Repair-Cafe oder ein popup- Store m├Âglich sein Auch ein Hirschauer St├╝ckl Museum wurde genannt, aber auch die Nutzung zu Wohnzwecken. Der Vorplatz zur Burgsta├če hin soll ansprechend gestaltet werden. Wie es weiter geht, wenn die Kosten auf dem Tisch liegen wird man sehen.

Rudolf Wild sprach die besonders in den Sommermonaten wilde Parkerei entlang der Kirchenmauer zwischen Pfarrplatz und Infopoint an. Das sei ein echtes ├ärgernis. Er schlug vor mehr Blumentr├Âge so aufzustellen, dass keine Autos mehr dazwischen passen. Es sei doch nicht Sinn eines Gehwegs, dass Autos diesen blockierten, Fu├čg├Ąnger, M├╝tter mit Kinderw├Ągen, Rollstuhlfahrer und Menschen die einen Rollator nutzen auf die Fahrbahn ÔÇ×ausweichenÔÇť m├╝ssten.

Hildegard Gebhard regte an den Nutzern der Turnhalle eine Telefonliste mit Ansprechpartnern der anderen Vereine an die Hand zu geben um bei Bedarf spontane Absprachen zu erm├Âglichen.

Das sogenannte Fischerschuster Haus verengt die westliche Zufahrt zur Stadtmitte. Durch eine Verk├╝rzung soll ein breiterer Gesteig die Lage entspannen - Foto von Gerhard FleischmannFoto: Gerhard Fleischmann
Das sogenannte Fischerschuster Haus verengt die westliche Zufahrt zur Stadtmitte. Durch eine Verk├╝rzung soll ein breiterer Gesteig die Lage entspannen

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Foto: Gerhard Fleischmann
Foto: Gerhard Fleischmann