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Nachricht vom 03.04.2023 Politik

Balkonkraftwerk als Einstiegsdroge

Hirschau (Bericht von GĂŒnther Amann)  â€žDanke fĂŒr die tolle Aktion“, so lauten zahlreiche RĂŒckmeldungen auf die zweite Sammelbestellung von Balkonkraftwerken, die der SPD-Ortsverein-Hirschau organisiert hat. „Das war ein voller Erfolg“, freut sich Vorsitzender GĂŒnther Amann. Waren es das erste Mal 33 Anlagen, so stieg die Zahl der Bestellungen diesmal auf 105. Über die Ortsgrenzen von Hirschau verteilten sich die AuftrĂ€ge ĂŒber den ganzen Landkreis und sogar darĂŒber hinaus. Nach einem positiven Bericht in der Amberger Zeitung standen die Telefone nicht mehr still, berichtete der Vorsitzende. Es galt Fragen zu Installationsmöglichkeiten, Befestigungen, technischen Vorgaben und natĂŒrlich den Kosten zu beantworten. Die gebĂŒndelten Bestellungen gingen dann an den Lieferanten. Wie auch beim ersten Mal erfolgte die Zustellung zum Hirschauer Sportpark schnell und zuverlĂ€ssig. Dort konnten die Anlagen von den stolzen Besitzern abgeholt werden.

Der Zeitpunkt fĂŒr eine Installation ist ideal, so GĂŒnther Amann. In den kommenden sonnenreichen Monaten werden die Anlagen gute ErtrĂ€ge liefern. Bis zu 20 Prozent des jĂ€hrlichen Strombedarfs können unter gĂŒnstigen Bedingungen mit einem Balkonkraftwerk erzeugt werden, um damit KĂŒhlschrank, Gefrierschrank und andere Dauerverbraucher zu versorgen. Bei Preisen zwischen 500 bis 600 Euro je nach Ausstattung amortisiere sich die Anschaffung der Module bereits nach ca. 4 Jahren. Der Wegfall der Mehrwertsteuer fĂŒr Photovoltaik-Produkte seit Jahresanfang erhöhe die RentabilitĂ€t.

Erfreuliches gebe es auch zu den Genehmigungs- und Anmeldeverfahren zu berichten. Die aktuellen Positionen von VDE und Bundesnetzagentur lassen deutliche Vereinfachungen erwarten. So wird die zulĂ€ssige Einspeisebegrenzung auf 800 Watt steigen, eine ordnungsgemĂ€ĂŸ abgesicherte Schuko-Steckdose genĂŒgt und Ă€ltere StromzĂ€hler dĂŒrfen weiter verwendet werden.

„Dreh- und Angelpunkt beim Klimaschutz sind die erneuerbaren Energien“, meinte Landtagskandidat Uwe Bergmann. „Wir mĂŒssen die BĂŒrger zum Mitmachen motivieren.“ Als „Einstiegsdroge“ machen Balkonkraftwerke vielleicht Lust auf mehr.

Einen wichtigen Beitrag leiste auch ein kommunales Förderprogramm, dass die SPD im Stadtrat durchsetzen konnte, informierte Josef Birner. Über 200 Euro aus dem StadtsĂ€ckel konnten sich Hirschauer KĂ€ufer eines Balkonkraftwerks freuen.

Wenig VerstĂ€ndnis zeigte Birner daher dafĂŒr, dass die Antragsteller gerade Post vom Dritten BĂŒrgermeister erhielten mit dem Hinweis, die Haushaltsmittel seien aufgebraucht. Eine Auszahlung werde aktuell zurĂŒckgestellt. Eine Deckelung der Förderung sei vom Stadtrat gar nicht beschlossen worden, betonte Josef Birner. Dass der Förderstopp mit der SPD als Antragsteller nicht einmal besprochen wurde, sei kein guter politischer Stil. Im Haushalt seien genĂŒgend unverbrauchte Mittel vorhanden, die umgeschichtet werden könnten, erlĂ€uterte Birner. Die Hirschauer SPD werde umgehend entsprechende AntrĂ€ge stellen, damit die Auszahlungen schnellst möglich wieder aufgenommen werden.

FĂŒr eine weitere Sammelbestellung von Balkonkraftwerken liegen bereits wieder Anmeldungen vor, betonte GĂŒnther Amann. „Bei ausreichender Nachfrage werden wir die Aktion gerne wiederholen.“

Über den großen Erfolg der zweiten Sammelbestellung von Balkonkraftwerken der Hirschauer SPD freuen sich Fraktionssprecher Josef Birner (links), Vorsitzender GĂŒnther Amann (3. von links), StadtrĂ€tin Hildegard Gebhardt (4. von links), SPD-Landtagskandidat Uwe Bergmann (5. von links) und das gesamte Helferteam. - Foto von GĂŒnther AmannFoto: GĂŒnther Amann
Über den großen Erfolg der zweiten Sammelbestellung von Balkonkraftwerken der Hirschauer SPD freuen sich Fraktionssprecher Josef Birner (links), Vorsitzender GĂŒnther Amann (3. von links), StadtrĂ€tin Hildegard Gebhardt (4. von links), SPD-Landtagskandidat Uwe Bergmann (5. von links) und das gesamte Helferteam.

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Foto: GĂŒnther Amann