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Nachricht vom 09.07.2023 Vereine

├ťbungsszenarium an der Biogasanlage

Ehenfeld (Bericht von Fritz Dietl )  Die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren m├╝ssen 24 Stunden einsatzbereit sein, Tag und Nacht, bei jedem Wetter. Letzten Samstag wurden die Wehren aus Ehenfeld, Hirschau und Massenricht alarmiert, zu einem Brand in der Biogasanlage der Familie Kummer, zwischen Ehenfeld und Hirschau. Zum Gl├╝ck handelte es sich um einen ├ťbungseinsatz. Ziel war das Zusammenspiel der eingesetzten Wehren an diesem besonderen Einsatzort. Die Vorbereitung und Leitung der ├ťbung erfolgte durch die Kommandanten Christian Lenk, Ehenfeld und Sebastian Jasinsky, Hirschau. Der neue Kreisbrandrat Christoph Strobl, Kreisbrandinspektor Michael Iberer, zust├Ąndig f├╝r den Inspektionsbereich IV, Schiedsrichter Horst Kellner und B├╝rgermeister Hermann Falk, verfolgten die Einsatz├╝bung. Die L├Âschwasserversorgung erfolgte ├╝ber gro├če Entfernungen. Die Ehenfelder Wehr organisierte eine Leitung aus einem L├Âschteich. Einsatzkr├Ąfte der Massenrichter und Hirschauer Wehr legten eine ├╝ber 500 Meter lange Versorgungsleitung von einem Hydranten am Ebenhof. Bei der Hirschauer Wehr kam unter anderem auch das L├Âschtankfahrzeug zum Einsatz. Mit dem Drehleiterfahrzeug wurde der Brandherd in einer der Lagerhallen von oben bek├Ąmpft und ein ├╝bergreifen durch Funkenflug, auf die eigentliche Biogasanlage verhindert. In Zeiten immer ├Âfter auftretender Feld- und Waldbr├Ąnde wird der Einsatz von G├╝llef├Ąssern durch die Landwirte immer wichtiger. Bei der ├ťbung kam ein 17 000 Liter fassender G├╝llewagen zum Einsatz. Schwerstarbeit hatten die Atemschutztr├Ąger an diesem sehr hei├čen Sommertag zu leisten. Die Bergung einer verletzten Person aus der brennenden Halle forderten die eingesetzten Teams bis an ihre k├Ârperlichen Grenzen. Wobei die Sicherheit der Einsatzkr├Ąfte auch hier oberste Priorit├Ąt hatte. Ein Hirschauer Feuerwehrmann ├╝berwachte den Einsatz der Atemschutztr├Ąger und hielt st├Ąndig Sprechkontakt. Vor dem Geb├Ąude stand ein Sicherungsteam bereit, dass sofort unterst├╝tzen konnte. Insgesamt waren rund 50 Mitglieder der drei beteiligten Wehren im Einsatz. 10 M├Ądchen bzw. Jungen der Jugendfeuerwehren aus Hirschau und Ehenfeld beobachteten das ├ťbungsgeschehen interessiert. F├╝r alle Beteiligten brachte die ├ťbung wichtige Erkenntnisse. Auch die Familie Kummer stand dem Einsatz positiv gegen├╝ber und sorgte bei der Abschlussbesprechung f├╝r die Verpflegung

Das Zusammenspiel der verschieden Kr├Ąfte ├╝ber gro├če Distanzen, war der Haupt├╝bungsgrund. - Foto von Fritz DietlFoto: Fritz Dietl
Das Zusammenspiel der verschieden Kr├Ąfte ├╝ber gro├če Distanzen, war der Haupt├╝bungsgrund.

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Foto: Fritz Dietl
Foto: Fritz Dietl
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