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Nachricht vom 15.07.2023 Senioren

Hollerk√∂ichln wieder ein Gaumenschmaus f√ľr Evergreen-Senioren

Schnaittenbach (Bericht von Werner Schulz)  Unsere Vorfahren verehrten ihn als g√∂ttliche Pflanze und Gl√ľckbringer, vor dem man den Hut zog ‚Äď den Hollerbusch, der von Mitte Mai bis Juli strahlend wei√ü bl√ľht. F√ľr die AsF-Frauen ist seine Bl√ľtezeit allj√§hrlich auch Hollerk√∂ichlzeit.

Dass sich diese auf‚Äôs Hollerk√∂ichlbacken bestens verstehen, d√ľrfen seit neun Jahren die Bewohner*innen des Seniorenzentrums Evergreen regelm√§√üig erfahren. Auch heier r√ľckten die SPD-Seniorenbeauftragte B√§rbel Gr√ľtzner zusammen mit Betti Bergmann, Marianne Hartmann, Roswitha Kopera und Margit Kaa-Glaser ‚Äď bepackt mit drei Fritteusen, Teig und zu Hause bereits gr√ľndlich gereinigten zartwei√üen Hollerbl√ľten - im Seniorenheim an. B√§rbel Gr√ľtzner und Marianne Hartmann hatten die wohl duftenden wei√üen Dolden in einem Privatgarten in Hainstetten fernab von jeder Stra√üe in unber√ľhrter Natur gesammelt.

Bei idealem Wetter machten sich die K√∂ichlb√§ckerinnen auf der Heimterrasse an die Arbeit. Die Bl√ľten wurden in den vorbereiteten K√∂ichltoag getaucht, dann im hei√üen Fett knusprig und hellbraun gebacken. Der Duft der frischen, mit Puderzucker best√§ubten Hollerk√∂ichln ‚Äď insgesamt wurden 180 Exemplare gebacken - machte den Heimbewohner*innen, deren Angeh√∂rigen und auch dem Heimpersonal sichtlich Appetit. Entsprechend gro√ü war die Nachfrage nach dem nicht allt√§glichen Schmankerl. Schlie√ülich stehen die Hollerk√∂ichln das ganze Jahr nicht auf der Heim-Speisenkarte. Dazu gab es nat√ľrlich Kaffee, serviert von den AsF-Frauen und vom Sozialdienstteam. Die Mitarbeiterinnen nutzten das gem√ľtliche Beisammensein zu nostalgischen Gespr√§chen mit den Senior*innen √ľber das Thema Holunder. Dabei gab es zur Erfrischung einen alkoholfreien Hugo.

Die AsF-Frauen ernteten f√ľr ihre Backk√ľnste rundum gro√ües Lob: ‚ÄěEure Hollerk√∂ichln kinnt‚Äôs in jedem Wirtshaus vokaffa! Kummt‚Äôs fei auf‚Äôs Johr wieda!‚Äú F√ľr die flei√üigen AsF-Frauen hab es als Dankesch√∂n kleine Blumenst√∂ckchen. Am Wiederkommen lie√ü Hauptorganisatorin B√§rbel Gr√ľtzner keinen Zweifel. Sie betonte abschlie√üend, dass man mit dem Fest gerne Erinnerungspflege bei den Senioren und Seniorinnen betreiben wolle. In deren Kindheit und Jugendzeit habe der Holunder noch eine ganz wichtige Rolle in den Familien gespielt.

‚ÄěEure Hollerk√∂ichln kinnt‚Äôs in jedem Wirtshaus vokaffa!‚Äú Dieses Kompliment machten die Evergreen-Senior*innen den AsF-Frauen, von denen sie beim Hollerfest mit frisch gebackenen Hollerk√∂ichln verw√∂hnt wurden. V. l.: Betti Bergmann, B√§rbel Gr√ľtzner Margit Kaa-Glaser und Roswitha Kopera. Als Dankesch√∂n f√ľr das Sammeln der Dolden und Backen der Schmankerln gab es f√ľr die ASF-Frauen kleine Blumenpr√§sente. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
‚ÄěEure Hollerk√∂ichln kinnt‚Äôs in jedem Wirtshaus vokaffa!‚Äú Dieses Kompliment machten die Evergreen-Senior*innen den AsF-Frauen, von denen sie beim Hollerfest mit frisch gebackenen Hollerk√∂ichln verw√∂hnt wurden. V. l.: Betti Bergmann, B√§rbel Gr√ľtzner Margit Kaa-Glaser und Roswitha Kopera. Als Dankesch√∂n f√ľr das Sammeln der Dolden und Backen der Schmankerln gab es f√ľr die ASF-Frauen kleine Blumenpr√§sente.

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Foto: Werner Schulz