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Nachricht vom 03.09.2023 Sonstiges

Bei Pflegenotstand nun sehr gute Berufsaussichten fĂŒr PflegekrĂ€fte

Amberg (Bericht von Uschald-PR Amberg )  Unter einem guten Stern stand die Examensfeier fĂŒr 19 frischgebackene PflegefachkrĂ€fte am Ende ihrer dreijĂ€hrigen generalisierten Ausbildung und fĂŒr 16 Pflegefachhelfer nach einjĂ€hriger Ausbildung. Alle 35 MĂ€nner und Frauen, darunter viele mit Migrationshintergrund, haben sehr gute Zukunftsperspektiven angesichts des Pflegenotstands. Darauf wies auch OB Michael Cerny hin.

Die gemeinnĂŒtzige Private Berufsfachschule fĂŒr Pflege und Altenpflegehilfe der ISE GmbH durfte diesmal die Abschlussfeier in der „guten Stube“ des Rathauses abhalten, wofĂŒr sich Schulleiterin Ilona Lang herzlich beim Hausherrn bedankte. Sie verglich die Ausbildung mit einer Schiffsreise, in der auch Hindernisse auftreten können, bis man das Ziel, den Hafen, erreicht.

Die zum Kursbeginn 2020 in Kraft getretene Neuausrichtung der generalisierten Ausbildung mit erweitertem theoretischem Inhalt forderte auch die Lehrer, wie Lang bemerkte. „Irgendwie waren Sie auch Versuchskaninchen, da es ja keinerlei Erfahrung dazu gab“, sagte Lang. „Ihre Ausbildung wurde durch die Corona-Pandemie verĂ€ndert, Home-Schooling war angesagt“. Lang rĂ€umte ein, dass es wesentlich schwerer geworden sei das Lernen durchzuhalten. „Dazu kamen noch die Gedanken ums Impfen, Ansteckungsgefahr, Einhalten der Hygieneregeln und um den allgemeinen Lockdown.

Um den Vergleich mit einer Schiffreise noch einmal aufzugreifen, stellte Lang mit Freude und Stolz fest: „Sie sind im Hafen angekommen“.

Die neuen FachkrĂ€fte haben nach Worten Langs ein breites fundiertes Basiswissen erhalten, „und im Sinne des lebenslangen Lernens können sie sich zukĂŒnftig auf fachspezifisches Wissen vorbereiten und weiterentwickeln“, hob Lang hervor. „Das breite Grundwissen, welches in der generalistischen Ausbildung vermittelt wurde, ist ĂŒberall gefragt. Wir haben einen großen Pflegenotstand und brauchen gut ausgebildete PflegefachkrĂ€fte“.

GeschĂ€ftsfĂŒhrer Roland Domogalla hob die besonderen Herausforderungen hervor, die die Zusammenlegung der bisher drei verschiedenen Pflegefachrichtungen zur generalisierten Ausbildung mit sich brachten. Nicht nur fĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, sondern auch fĂŒr die Schule habe die Corona-Pandemie Folgen gehabt. Dies bedingte laut Domogalla auch bauliche VerĂ€nderungen. „Die Schule und die Eltern sind stolz auf sie“, versicherte Domogalla den Absolventinnen und Absolventen.

Dies betonte auch OB Michael Cerny in seinem Grußwort im Hinblick auf das DurchkĂ€mpfen durch die neue generalistische Ausbildung. Cerny verwies auf den großen FachkrĂ€ftemangel auch in der Pflege. Deshalb warte ein großer Markt auf die PflegefachkrĂ€fte. Ihr Engagement sei fĂŒr unsere Gesellschaft wichtig. Sie werden bei ihrer Arbeit vielfach Dankbarkeit der Patienten erleben. FĂŒr Cerny ist der Pflegeberuf einer der wichtigsten und wertvollsten Berufe unserer Gesellschaft.

FĂŒr 16 MĂ€nner und Frauen unterschiedlichen Alters gab es dann die ersehnten Zeugnisse als Pflegefachhelfer/Innen. Ein Großteil von ihnen, so war zu hören, werden nun die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann beginnen. Mit einem Staatspreis zeichnete die Regierung der Oberpfalz die Abschlussbeste unter den 19 PflegefachkrĂ€ften, die aus Afghanistan stammende Ferozan Aref aus.

Beste Absolventin unter den 19 MĂ€nner und Frauen des Ausbildungsberufs Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann war Ferozan Aref (links). Die junge Frau, die aus Afghanistan stammt, schaffte den Abschluss mit einer 1 vor dem Komma. Bild: Uschald - Foto von UschaldFoto: Uschald
Beste Absolventin unter den 19 MĂ€nner und Frauen des Ausbildungsberufs Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann war Ferozan Aref (links). Die junge Frau, die aus Afghanistan stammt, schaffte den Abschluss mit einer 1 vor dem Komma. Bild: Uschald

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Foto: Uschald
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