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Nachricht vom 19.01.2024 Rathaus

Photovoltaik in der Warteschleife

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Wie geht es weiter mit den beantragten Freifl√§chenfotovoltaikanlagen in den Gemarkungen der Ortsteile Weiher und Ehenfeld? Zwei Investoren warten in Weiher, vier in Ehenfeld auf einen Bescheid aus dem Hirschauer Rathaus. Es bestehe eventuell die Gefahr dass sie die Zusagen f√ľr ihre Einspeisepunkte verlieren k√∂nnten, wenn das Verfahren nicht weiter l√§uft, erl√§uterte Bauamtsleiter Martin Beck. Zudem stehe die AOVE vor Fertigstellung eines Konzepts zur Gr√ľndung eines ‚ÄěRegionalwerks zur erneuerbaren Energie‚Äú.

Hier hakte Matthias Dotzler ein. Freifl√§chenfotovoltaikanlagen, verknappten die landwirtschaftlichen Fl√§chen. Ein Landwirt ern√§hre statistisch gesehen139 Menschen, man brauche in Hirschau also rechnerisch 43 landwirtschaftliche Betriebe, es gebe aber nur 22 am Ort. Menschen br√§uchten die Landwirtschaft zum √úberleben und die brauche Fl√§chen. Man m√ľsse hier neu √ľberlegen.

Es kam der Vorschlag die Planungen der AOVE, die laut B√ľrgermeister Falk in den n√§chsten Monaten abgeschlossen werden sollen, abzuwarten. Johanna Erras-Dorfner schlug vor jede Planung einzeln anzusehen, was keine Mehrheit fand, w√§hrend Christian Gnan meinte, man sollte alle ins Rennen schicken und dann erst endg√ľltig beurteilen. Tobias Meindl w√§ren regionale Investoren lieber als √ľberregionale. Matthias Dotzler warf ein zusammen mit der Windkraft w√ľrde der Bedarf f√ľr Hirschau deutlich √ľbertroffen. Bauamtsleiter Beck stellte fest, man habe sich in Hirschau f√ľr Freifl√§chenanlagen ein Limit von 1,5 Prozent oder 45 ha der kommunalen Fl√§che gesetzt alle fertigen und beantragten Anlagen belegten bereits mehr Fl√§che 51,5 ha. Rudolf Wild merkte an, ein Energiemix sei n√∂tig auch zahlreiche Geb√§uded√§cher w√§ren noch nutzbar.

Schlie√ülich einigte man sich mit Mehrheit des Rates allen Anbietern den Beginn eines Verfahrens zur √Ąnderung des Fl√§chennutzungsplans und somit einen Aufstellungsbeschluss in Aussicht zu stellen. Allerdings wolle man vorerst abwarten und erst endg√ľltig entscheiden, wenn die Planungen der AOVE zur Gr√ľndung eines Regionalwerk abgeschlossen seien. Man wolle sich eigene Optionen offenhalten.

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