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Nachricht vom 02.02.2024 Vereine

Allj├Ąhrliche Vogelgrippe und fehlender Nachwuchs bereiten Gefl├╝gelz├╝chtern Sorgen

Hirschau/Schnaittenbach (Bericht von Werner Schulz)  Den Gefl├╝gelz├╝chtern in den beiden Kaolinst├Ądten bereiten die allj├Ąhrliche Vogelgrippe und der fehlende Nachwuchs Sorgen. Daraus machte Gerhard Heindl, der Vorsitzende des Gefl├╝gelzuchtvereins, kein Hehl bei der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim.

Sein R├╝ckblick auf die Aktivit├Ąten des Jahres 2023 und die Ehrung langj├Ąhriger Mitglieder waren die Schwerpunkte der Veranstaltung. Im Berichtszeitraum, so Heindl, habe man sich zu sieben Monatsversammlungen im Vereinsheim getroffen. Dort habe man im Februar die Jahresversammlung der Rassegefl├╝gelz├╝chter Amberg-Sulzbach ausgerichtet. Teilgenommen h├Ątten die Mitglieder an der Zuchtwarte-Schulung und an der Bezirksversammlung. Beides habe in Pfrentsch stattgefunden. Das traditionelle Gockerlfest habe am zweiten Juli-Wochenende stattgefunden. Es sei trotz der hochsommerlichen Temperaturen von 35 Grad sehr gut besucht gewesen. Am 3. Oktober sei im Vereinsheim die Schulung der Kreiszuchtwarte abgehalten worden. Fester Bestandteil des Jahresprogramms seien die Oster- und Weihnachtsfeier gewesen, bei der die Jugendlichen mit Geschenken bedacht wurden. Die urspr├╝nglich f├╝r den 4./5. November in der Erwin-Singer-Halle geplante Kreisschau Amberg-Sulzbach sei durch das Veterin├Ąramt abgesagt worden. Zu diesem Zeitpunkt habe noch immer die Verordnung vom November 2022 gegolten, nach der wegen der grassierenden Vogelgrippe das Abhalten von M├Ąrkten und Ausstellungen verboten war. Die alle Jahre wiederkehrende Vogelgrippe, wegen der die meisten Ausstellungen kurzfristig abgesagt werden m├╝ssen bzw. f├╝r die erst gar keine Genehmigungen durch das Veterin├Ąramt erteilt werden, stellten ein gro├čes Problem f├╝r die Gefl├╝gelz├╝chter dar. Die Z├╝chter seien aber auf die Ausstellungen angewiesen, um ihre Prachttiere pr├Ąsentieren und verkaufen zu k├Ânnen. Dies und die seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine nahezu verdoppelten Kosten f├╝r die Futtermittel seien die Hauptgr├╝nde daf├╝r, dass immer mehr Z├╝chter aufh├Âren. Diese Umst├Ąnde erschwerten auch die Nachwuchswerbung. Jugendlich seien nur schwer f├╝r die Gefl├╝gelzucht zu gewinnen. Aktuell geh├Ârten dem Verein 207 ÔÇ×SeniorenÔÇť und 8 Jugendliche an. Umso mehr sei man allen Mitgliedern dankbar, die dem Verein schon viele Jahrzehnte die Treue halten. Folgende Mitglieder standen zur Ehrung an: Reinhold Strobl (60 Jahre), Peter heindl, Michael Kumeth, Sieglinde Singer, Hildegard Krettner (alle 50 Jahre), Markus Wiesnet (20 Jahre, Johann H├Âsl und Maria Zeitler (beide 15 Jahre).

Die Ehrung treuer Mitglied war ein wichtiger Tagesordnungspunkt bei der Jahreshauptversammlung des Gefl├╝gelzuchtvereins Schnaittenbach-Hirschau. V. l.: Peter Heindl (50 Jahre), Reinhold Strobl (60 Jahre), Michael Kumeth (50 Jahre), Ehrenvorsitzender Erwin Singer und Vorsitzender Gerhard Heindl. - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Die Ehrung treuer Mitglied war ein wichtiger Tagesordnungspunkt bei der Jahreshauptversammlung des Gefl├╝gelzuchtvereins Schnaittenbach-Hirschau. V. l.: Peter Heindl (50 Jahre), Reinhold Strobl (60 Jahre), Michael Kumeth (50 Jahre), Ehrenvorsitzender Erwin Singer und Vorsitzender Gerhard Heindl.

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