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Nachricht vom 10.02.2024 Rathaus

Weiteres Regen├╝berlaufbecken n├Âtig

Kitageb├╝hren werden moderat erh├Âht

Hirschau (Bericht von Gerhard Fleischmann)  Ein heikles Thema sind wie ├╝berall auch in Hirschau die Kindergartengeb├╝hren. Das BRK hatte im November letzten Jahres eine deutliche Erh├Âhung der S├Ątze f├╝r die Ehenfelder ÔÇ×Kita mit HerzÔÇť beantragt. Der Stadtrat war schon damals einig, dass die Elternbeitr├Ąge in allen Einrichtungen der Stadt auch k├╝nftig gleich sein sollten, dabei blieb man auch. Nur wie sollte man anpassen? Die SPD war daf├╝r die Betr├Ąge unver├Ąndert zu lassen, man sei stolz, dass die Hirschauer Beitr├Ąge mit die g├╝nstigsten im Landkreis seien, Bildung m├╝sse kostenfrei sein. Zudem sei die Situation in den Kigas teils nicht optimal, spielte G├╝nter Amann etwa auf die teilweise Containerl├Âsung im Antonius-Kindergarten an.

Die FW-Fraktion empfahl auch betriebswirtschaftlich zu denken und die vom BRK vorgeschlagenen S├Ątze als Richtwert zu ├╝bernehmen. Kostendeckend sei auch das wohl nicht. Die CSU bef├╝rwortete den von der Verwaltung erarbeiteten moderaten Weg, der zwischen beiden Vorschl├Ągen lag und setzte diesen auch mit Mehrheit durch.

Das bedeutet in den meisten F├Ąllen Erh├Âhungen um 10 bis 15 Prozent, wobei Betrage unter 100 Euro im Kindergarten der Freistaat voll ├╝bernimmt, so dass ein gro├čer Teil der Eltern keine Erh├Âhung abfedern muss. Auch der bisher ├╝bliche Geschwisterkinderrabatt bleibt bestehen. ├ťbersteigende Kosten hat, wie bisher auch der Stadthaushalt zu schultern.

Florian F├╝ger von den H+F Architekten stellte die Entwurfsplanung zum Neubau des Kindergartens in Ehenfeld vor. Die KiTa sei f├╝r 62 Kinder in den Bereichen Krippe, Kiga und Hort ausgelegt, der Hort befinde sich im Untergescho├č. Die gesamte Investition belaufe sich auf etwas ├╝ber vier Millionen Euro, wobei F├╝ger eine F├Ârderung von 40 bis 50 Prozent f├╝r m├Âglich hielt, was aber die Regierung entscheide. So k├Ąme auf die Stadt ein Eigenmitteleinsatz von ├╝ber zwei Mio Euro zu, was die R├Ąte, wie die offene F├Ârderh├Âhe sehr nachdenklich stimmte. Wenn es optimal laufe, das Grundst├╝ck erworben, der Kooperationsvertrag unterzeichnet sei, k├Ânnte heuer im Fr├╝hjahr der F├Ârderantrag gestellt werden, im 2.Quartal k├Ânnte es los gehen und Anfang 2027 die Fertigstellung erfolgen.

Svenja Beck, M. Eng., von Seuss Ingenieure GmbH informierte zu Verbesserungen beim Generalentw├Ąsserungsplan der Stadt. Derzeit w├╝rde die zul├Ąssige Schmutzfracht ├╝berschritten, es komme bei Regen an einzelnen Stellen zu ├ťberstausituationen. Die Kan├Ąle sollten mit einer Kamera befahren werden, schon wegen des Alters des Kanalnetztes bestehe wohl Handlungsbedarf, der ├╝ber Jahre abgearbeitet werden k├Ânne.

Ein weiteres Regen├╝berlaufbecken an der Ecke Sch├Ânbrunnerstra├če/Walkstra├če sei aber dringend n├Âtig, auch im Hinblick auf das Baugebiet ÔÇ×An der Walkstra├čeÔÇť, das geplante Sozialzentrum und die dadurch steigenden Abwassermengen. Die Kosten sch├Ątzte Svenja Beck auf etwas ├╝ber zwei Mio Euro. Finanziert m├╝sse das wohl ├╝ber einen Sonderbeitrag und den Abwasserpreis werden erg├Ąnzte Bauamtsleiter Martin Beck. G├╝nther Aman merkte an, der Stadtrat m├╝sse sich mit der Erstellung eines Regenwassermanagements befassen.

Unter dieser Wiesenfl├Ąche an der Sch├Ânbrunnerstra├če k├Ânnte ein weiteres Regen├╝berlaufbecken f├╝r Entspannung im Abwassernetz bei intensiven Niederschl├Ągen sorgen. - Foto von Gerhard FleischmannFoto: Gerhard Fleischmann
Unter dieser Wiesenfl├Ąche an der Sch├Ânbrunnerstra├če k├Ânnte ein weiteres Regen├╝berlaufbecken f├╝r Entspannung im Abwassernetz bei intensiven Niederschl├Ągen sorgen.

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Foto: Gerhard Fleischmann
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