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Nachricht vom 01.03.2024 Sonstiges

Faszinierende Vorlesestunde mit dem „RĂ€uber Hotzenplotz“

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Knapp 2 300 KinderbĂŒcher stehen in den Regalen der Stadt- und PfarrbĂŒcherei. Besonders begehrt sind bei den „kleinen Lesern“ die Werke von Otfried Preußler. Einer seiner Klassiker, der „RĂ€uber Hotzenplotz“, stand im Mittelpunkt eines Vorlesenachmittags.

Dazu konnte BĂŒchereileiterin Charlotte Fleischmann nicht weniger als 55 Kindergartenkinder, Erst- und ZweitklĂ€ssler und die Grundschullehrerin StudienrĂ€tin Hildegard Feyrer begrĂŒĂŸen. Sie gehört selbst dem ehrenamtlichen BĂŒchereiteam an und gestaltet seit Jahren solche Vorlesestunden. Ihr und Charlotte Fleischmann ist die durch zahlreiche Untersuchungen belegte enorme Bedeutung des Vorlesens fĂŒr die Sprachentwicklung der Kinder sehr wohl bewusst. Sie belegen, dass Kinder, denen in frĂŒher Kindheit vorgelesen wurde, in der Schule bessere Leistungen erzielen, ihnen das Lernen leichter fĂ€llt und sie lieber zur Schule gehen.

Mit der Buchauswahl hatte man einen Volltreffer gelandet. Die MĂ€dchen und Jungen warteten gespannt auf die Abenteuer des Mannes mit den „ein, zwei, drei
, sieben Messern, dem „RĂ€uber Hotzenplotz“. Gebannt lauschten sie der spannenden Geschichte mit dem gerissenen Burschen, der Kasperls Großmutter ĂŒberfĂ€llt und ihre KaffeemĂŒhle stiehlt. Dem Kasperl und seinem Freund Seppel drĂŒckten sie die Daumen, dass es ihnen - unterstĂŒtzt von Wachtmeister Dimpfelmoser - gelingen wĂŒrde, den hinterhĂ€ltigen Dieb zu fangen. Die Neugier der Kinder war riesengroß. Immer wieder forderten sie eine weitere Hotzenplotz-Geschichte ein. Richtig mulmig wurde ihnen, als Hotzenplotz den Kasperl und Seppel dem gefĂŒrchteten Zauberer Petrosilius Zwackelmann ĂŒbergab. Am Ende waren alle erleichtert, dass dank der Mithilfe der guten Fee der RĂ€uber gefangen und ins Spritzenhaus gesperrt wurde. Hildegard Feyrer bezog ihre jungen Zuhörer immer wieder aktiv ins Geschehen ein. Voller Begeisterung sangen die Kinder lustige Lieder mit wie z.B. „Wer hat denn nur die KaffeemĂŒhle von Großmama geklaut“. Mit dem Zauberlied "Simsalabim bam bei, so geht die Zauberei" wurde sogar ein Körbchen voller GummibĂ€rchen herbeigezaubert, die Charlotte Fleischmann an die eifrig mitzaubernden Kinder verteilte. Die Zeit verging den Kindern wie im Flug. Nachdem jedes Kind zur Erinnerung an den Hotzenplotz-Vorlese-Nachmittag ein Lesezeichen bekommen hatte, setzte ein regelrechter Ansturm auf die BĂŒcherregale ein. Bei Rosi Schönberger, die BĂŒchereidienst hatte, und Charlotte bildete sich eine lange Schlange von Kindern, die neu in die Kundenkartei aufgenommen werden wollten.

Ein absoluter Volltreffer wurde der Vorlesenachmittag in der Stadt- und PfarrbĂŒcherei. 55 Kindergartenkinder, Erst- und ZweitklĂ€ssler ließen sich von Hildegard Feyrer (vorne sitzend 6. v. r.) und den von ihr vorgetragenen Abenteuern des „RĂ€uber Hotzenplotz“ faszinieren. Mit im Bild BĂŒchereileiterin Charlotte Fleischmann (vorne 8. v. r.). - Foto von Werner SchulzFoto: Werner Schulz
Ein absoluter Volltreffer wurde der Vorlesenachmittag in der Stadt- und PfarrbĂŒcherei. 55 Kindergartenkinder, Erst- und ZweitklĂ€ssler ließen sich von Hildegard Feyrer (vorne sitzend 6. v. r.) und den von ihr vorgetragenen Abenteuern des „RĂ€uber Hotzenplotz“ faszinieren. Mit im Bild BĂŒchereileiterin Charlotte Fleischmann (vorne 8. v. r.).

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