Hirschau (Bericht von Werner Schulz) „Pumuckl und das Schlossgespuksl“ – aus der Feder von Andreas Schießler stammte das Stück der erste Kinderlesung, zu der der Festspielverein in Kooperation mit der Stadt- und Pfarrbücherei in den ersten Stock des Pflegschlosses einlud. Die Idee dazu kam aus einer kleinen Festspielrunde, die sich den aktuellen Pumuckl-Kinofilm anschaute. Aber es sollte mehr werden als bloßes Vorlesen. Evi Fritsch und Sabine Wopperer schminkten und kleideten die Akteure ein. Roland Fritsch baute ein kleines Bühnenbild, Philipp Wopperer spielte die entsprechenden Sounds ein und sorgte für die treffende Lichtstimmung. Nun konnten das Abenteuer von Meister Eder und seinem unsichtbaren Kobold Pumuckl beginnen. Im Schloss, so die besorgte Schlossherrin, versetzten geheimnisvolle Geräusche, flackernde Lichter und nächtliches Poltern die Bewohner in Angst und Schrecken. Pumuckl begegnete beim Erkunden der dunklen Gänge dem vermeintlichen Gespenst. Bald stellte sich heraus, dass die kleine Leni aus Langeweile die Streiche spielt. Die Erwachsenen erkannten, dass kein wirklicher Spuk existiert. Leni durfte wieder unbeschwert im Schloss sein. Eder und Pumuckl kehrten in ihre Werkstatt zurück, bereichert durch ein Abenteuer, das gezeigt hat, wie wichtig Aufmerksamkeit, Fantasie und Zuhören sind.
Kinder wie Erwachsene kamen auf ihre Kosten. Der Eintritt war frei, hinterher gab es für die Kinder Schaumküsse mit Geistergesichtern, für die „großen“ Pumuckl-Fans Kaffee und Kuchen. Die Spenden kommen der Inklusionsarbeit beim ERSC Amberg zugute. Die sehr gut besuchte Veranstaltung war ein toller Erfolg. Die Kindergärten haben den Festspielvereins-Pumuckl bereits gebucht.
Foto: Sabine WoppererMöchten Sie Ihre Nachrichten/Presseberichte hier veröffentlichen? Senden Sie einfach Ihre Artikel per E-Mail an uns und wir veröffentlichen Ihren Beitrag hier auf kaolinpott.de!
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